Geisenheimer Studierende entwickeln Ideen für inklusiven Schulgarten für die Vincenzschule Aulhausen

Die Vincenzschule Aulhausen hegte schon länger den Wunsch, den vorhandenen Schulgarten umzugestalten und ein grünes Klassenzimmer für die Kinder zu realisieren. Ziel und Zweck dieses Vorhabens ist den Kindern ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und Natur zu vermitteln und naturpädagogische Möglichkeiten zu bieten. Die Schule ist mit dem Wunsch, eine brachliegende Fläche neu zu beleben, an den Förderverein der Vincenzschule Aulhausen herangetreten. In der Folge entstand im Jahr 2015 ein Film, um über Crowdfunding Sponsoren für dieses Projekt zu finden. In diesem Sinne nahm Frau Angela Windecker Anfang 2016 an der Ausschreibung „International Charity Project“ einer Stiftung der Eckes-Granini Deutschland GmbH teil. Ihr Antrag erzielte den 1. Platz mit einer Fördersumme von 30.000 €. Auf Grundlage dieser Fördersumme initiierte Frau Windecker den Kontakt zur Hochschule Geisenheim University, um die Planung und Konzeptionierung eines Schulgartens fachlich fundiert erarbeiten zu lassen. Das Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Gemüsebau und dem Studiengang Landschaftsarchitektur in Person von Prof. Jana Zinkernagel und Prof. Grit Hottenträger wurde ins Leben gerufen. Inhalt war ein studentischer Wettbewerb, an dem fünf interdisziplinäre Teams aus den Studiengängen Gartenbau und Landschaftsarchitektur teilnahmen. Prämiert wurden drei Entwürfe mit einem Preisgeld von insgesamt 950 €. Der 1. Preis ging an: Martina Heims, Kai Faust und Wiebke Reymann. Der 2. Preis an Jo Ruppert und Eva Schmidt. Der 3. Preis an Sebastian Emmel. Der Vorsitzende des Fördervereins der Vincenzschule Aulhausen, Herr Jürgen Krebs, überreicht die Preise. Die Ideen der Studierenden bilden die Grundlage für den Realisierungsplan. Das Projekt soll ab Herbst 2017 umgesetzt werden.


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Foto: RMB/Heinz Margielsky (Wiesbadener Kurier)

 Bericht des Wiesbadener Kuriers von Stefanie Weiler(18.05.2017):

 

„GEISENHEIM – Dutzende duftende Zier- und Nutzpflanzen auf der Demonstrationsfläche begrüßten die Besucher des „Fascination of Plants Day“ bereits beim Eintreffen an der Hochschule Geisenheim.

In den verschiedenen Bereichen der Ausstellung auf der Demonstrationsfläche und in den Gewächshäusern der Hochschule stellten Mitarbeiter und Professoren neben verschiedenen Züchtungen von Zier- und Nutzpflanzen auch verschiedene Forschungsbereiche und ihre Anwendungsgebiete vor.

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Foto: Hermann Heibel

Vize-Präsident Lehre Prof. Dr. Otmar Löhnertz (links) und Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz (mitte) konnten im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer (Bundesminister a.D.) die Möglichkeiten, Herausforderungen und Probleme des Klimawandels aus Sicht der Hochschule darstellen.

Professor Töpfer war Gastredner auf dem 7. Hessischen Klimaempfang in Schloss Biebrich. Staatsministerin Ministerin Priska Hinz sprach die einführenden Worte.

Klaus Töpfer (* 29. Juli 1938 in Waldenburg, Schlesien) ist ein deutscher Politiker (CDU) und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Quelle: Wikipedia.de

 


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Vorstellung der Studiengänge und Serviceeinrichtungen locken bei schönstem Sommerwetter zahlreiche Interessierte

Unter dem Motto „Für alle, die wirklich was bewegen wollen: Studiengänge, mit denen Du die Zukunft gestaltest!“ präsentierte sich unsere Hochschule am 17. Mai 2017 allen Studieninteressierten.

Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen konnten sich die jungen Menschen einen ersten Eindruck unserer Hochschule verschaffen. Alle Bachelor-Studiengänge sowie die dualen Studiengänge wurden ausführlich vorgestellt. An Infoständen im Foyer fanden Fachberatungen für die Bachelor-Studiengänge statt und individuelle Fragen zu Praktika wurden ausführlich erläutert.

Außerdem stellten sich die Serviceeinrichtungen wie das Studienbüro, die Bibliothek und die Mensa vor. Aber auch Informationen rund um das vielfältige Sport- und Sprachenangebot unserer Hochschule kamen nicht zu kurz. Auskunft zum Thema Wohnungsbörse und das Leben in der Hochschulstadt Geisenheim gab es beim Studierenden-Café des AStA, der in diesem Zug seine Aktivitäten und Angebote vorstellte.

   


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Jana und Franz vom AStA Geisenheim berichten, wie sie den Alltag der Studierenden an der Hochschule Geisenheim bunter machen wollen

Franz ist Vorstand des AStA – und immer auf der Suche nach Unterstützern aus allen Studiengängen.

Wer neu an die Hochschule Geisenheim kommt, lernt die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) meist schon am ersten Tag kennen: Mit einer Vorstellungsrunde, der obligatorischen Campus-Rallye und einer Party im Haus der Rhenanen erleichtern sie den Erstsemestern den Einstieg in Geisenheim. Aber auch wenn keine Erstsemesterbegrüßung ansteht, hat das Team um Vorstand Franz Wernitsch viel zu tun: Der AStA sorgt beim Studieninfotag am 17. Mai für musikalische Untermalung und die Versorgung mit Kaffee und Kuchen. Am kommenden Wochenende, 13. & 14. Mai, veranstaltet der AStA gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim, der Hochschulstadt und der Stadtleben GmbH das Muttertags-Fest mit Street Food Meile in der Geisenheimer Innenstadt.

„Unter dem Motto ‚weltoffen und international‘ wollen wir zeigen, wie vielfältig die Studierenden an unserer Hochschule sind. Das Fest ist vor allem etwas für die Internationals, die am Wochenende mal nicht so einfach nach Hause fahren können“, sagt Franz. Auch allen anderen wird auf dem Fest viel geboten: ein tolles Bühnenprogramm, ein moderater Studentenpreis am Weinstand und der MASHK-Stand des AStA. Dort gibt es besondere Weine: ungeschwefelt, orange und nature. Die internationalen Studierenden Antonio und Deandra bieten Wein- und Sherry-Verkostungen an.

„Je mehr Studierende kommen, umso besser wird das Fest“, wirbt Jana Neder, die im 2. Semester Landschaftsarchitektur studiert und seit einigen Wochen beim AStA mitarbeitet. „Deshalb sprechen wir alle Leute an, die uns über den Weg laufen, und weisen sie auf das Festival hin. Solche Veranstaltungen haben viel Potenzial, den Studienalltag hier in Geisenheim bunter zu machen.“

Jana studiert im 2. Semester Landschaftsarchitektur und ist neu im Team des AStA.

Bei diesem Vorhaben kann der AStA immer auch neue Unterstützer brauchen. „Diversität ist das Wichtigste bei uns“, betont Franz. „Deshalb soll sich jeder einmischen, jeder Studiengang soll dabei sein. Als Getränketechnologe weiß ich eben einfach manchmal nicht, was die Studierenden aus den Bereichen Landschaftsarchitektur und Gartenbau wollen.“ Der AStA sei als Teil der studentischen Selbstverwaltung schließlich auch dafür da, Studierende zusammen zu bringen und studiengangübergreifend Netzwerke zu stärken.

Neben dem Angebot von Partys und Verkostungen, dem Betrieb des Alten Weinfasses und den vielen Kooperationen mit der Hochschule verwaltet der AStA den Studierendenbeitrag. „Wir wollen das Meiste für die Studierenden rausholen. Unser Mobilitätsreferat ist gerade in Verhandlungen mit der Bingen-Rüdesheimer und dabei auszuloten, wie der Beitrag zum Semesterticket gesenkt werden kann“, berichtet der Vorstand. Der AStA ist mehr als ein Partyveranstalter; bei aller guten Laune und bunten Angeboten steht er für die Bedürfnisse der Studierenden ein – so wie im Falle der Demonstration gegen die geplante Zweit-Wohnsitz-Steuer der Stadt im letzten Jahr.


Die Hochschule Geisenheim und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen beteiligen sich mit Ausstellungen, Führungen und Mitmach-Aktionen am „Fascination of Plants Day“ 2017

Am 17. Mai 2017 beteiligt sich die Hochschule Geisenheim am 4. Fascination of Plants Day. © ansonsaw

Wie ernten Pflanzen Licht und wie wird das Gemüse groß? Worauf fliegen Bienen und was treiben Steinpilze eigentlich unter der Erde? Die Hochschule Geisenheim lädt anlässlich des „Fascination of Plants Day“ am 17. Mai 2017 zu einem Rundgang durch faszinierende Bereiche der Pflanzenforschung ein. An sieben Stationen können sich Pflanzeninteressierte aller Altersstufen über aktuelle Forschungsprojekte informieren, Wurzelspitzen unter dem Mikroskop betrachten oder mehr über die positiven Effekte von Bäumen auf das Klima lernen.

© ElementalImaging

Auf Demonstrationsflächen zeigen die Pflanzenexpertinnen und -experten der Hochschule Geisenheim und des LLH ein aktuelles Sortiment von Beet- und Balkonpflanzen, aber auch Nutzpflanzen wie Kaffee und Zitronen. Sie informieren über die wirtschaftliche Bedeutung von tropischen und subtropischen Kulturpflanzen und darüber, ob exotische Pflanzenarten wie Süßkartoffel oder Yacon zukünftig im Rheingau angebaut werden könnten. Interessierte können auch entdecken, wie die Blumen ins Reagenzglas kommen; sogenannte in-vitro-Kulturen werden zunehmend auch im Bereich der Pflanzenzüchtung und -produktion eingesetzt. Sie erfahren zudem, warum die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Hochschule Geisenheim die Wuchsform von Apfelbäumen erforschen und wie nah sie dran sind an Äpfeln am Stiel.

Die Ausstellungen, Führungen und Mitmach-Aktionen an der Hochschule Geisenheim finden an und in den Gewächshäusern Zierpflanzenbau & Gemüsebau sowie dem studentischen Gemeinschaftsgarten zwischen 14:00 und 17:00 Uhr statt. Das gesamte Programm ist hier zum Download verfügbar.

Über den „Fascination of Plants Day“

© Hessen-schafft-Wissen.de / Steffen Boettcher

Die Europäische Organisation für Pflanzenwissenschaften (EPSO) organisiert den „Fascination of Plants Day“, den Aktionstag zur Bedeutung von Pflanzen für Mensch und Umwelt, in diesem Jahr zum vierten Mal. Ziel des Aktionstags ist es, rund um den Globus die Menschen für Pflanzen zu begeistern und die Notwendigkeit der Pflanzenwissenschaften für zentrale Lebensbereiche des Menschen aufzuzeigen: für Landwirtschaft, nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln, Gartenbau, Forstwirtschaft, als Rohstoff für Produkte wie Papier, Bauholz, Chemikalien, Arzneimittel und für die Bereitstellung von Energie. Auch die Bedeutung von Pflanzen für den Klima- und Naturschutz steht im Fokus.


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Einladung zur Veranstaltung am 22. und 23. Mai 2017 an der Hochschule Geisenheim

Die Deutsche Gesellschaft für Qualitätsforschung (DGQ) rückt auf ihrer diesjährigen Jahrestagung die Qualität von Wein sowie Frucht- und Gemüsesäften in den Mittelpunkt. An der Hochschule Geisenheim erörtern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 22. und 23. Mai 2017 die spezifischen Qualitätsanforderungen bei der Beschaffung und Verarbeitung pflanzlicher Ressourcen aus den Sparten Gemüse-, Obst- und Weinbau. Dazu gehört insbesondere die Weiterverarbeitung zu Säften und anderen Produkten. Zur Erhaltung der Qualität in dieser komplexen Produktions- und Verarbeitungskette sind Aspekte der Lebensmittelsicherheit in Verbindung mit der Logistik und dem Management der Frischprodukte besonders wichtig. Der Einfluss klimatischer Veränderungen bei der Produktion und deren Einfluss auf qualitative Parameter der Sonderkulturen wird ein weiterer wichtiger Teilaspekt der Veranstaltung sein. Ziel ist es, den Austausch von Forschungsergebnissen zwischen den verschiedenen Spezialgebieten zu fördern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten Vorträge und Posterbeiträge aus den Bereichen Züchtung, Freilandanbau, geschützter Anbau, Analytik, Lagerung sowie Verarbeitung zum Schwerpunktthema und zu allen die Qualität pflanzlicher Nahrungsmittel betreffenden Forschungsbereichen. So werden Themen wie der Einfluss einer UV-C-Behandlung von Most und Wein auf die ernährungsphysiologische Qualität und die molekulare Dekodierung tropischer Fruchtaromen vorgestellt.

Die DGQ begreift sich auf dem Gebiet der Lebensmittelforschung als Bindeglied zwischen Praxis und Forschung und fördert das Wissen über die biochemische Zusammensetzung sowie den ernährungsphysiologischen und gesunderhaltenden Wert von Nahrungspflanzen für Mensch und Tier. Auf dem Programm stehen Vorträge etwa zum Einfluss eines Olivenölextraktes auf Entzündungen und intestinale Barrierefunktion, allergene Risiken von pflanzlichen Lebensmitteln und der Beitrag „Von der Frucht zum Saft – Welche Faktoren beeinflussen die Metallgehalte in Fruchtsäften?“. Neben der Vermittlung neuer, experimentell erarbeiteter Erkenntnisse an die Praxis bietet die Jahrestagung auch Raum für Anregungen seitens der Praxis.

Eine Anmeldung zur Vortragstagung ist online möglich: http://tagung.dgq.julius-kuehn.de/ Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der DGQ liegt bei 50 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 100 Euro. Für Studierende ist die Tagungsteilnahme kostenlos.

Das Programm zum Download.


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Symposium zu Ehren des verstorbenen Aromaforschers fand an unserer Hochschule statt

Zu Ehren des 2016 verstorbenen Aromaforschers Prof. Dr. Denis Dubourdieu veranstaltete unsere Hochschule und die Rudolf Hermanns Stiftung am 26. April 2017 das Denis Dubourdieu Symposium. Dubourdieu, Mitbegründer des Instituts des Sciences de la Vigne et du Vin an der Université de Bordeaux, Professor an der Université de Bordeaux und bekannt für seine Verdienste um die Detektion von Inhaltsstoffen bei Weiß- aber auch von Rotweinen, hatte in seiner wissenschaftlichen Karriere unter anderem eine seinerzeit ganz neue Klasse der Aromastoffe identifiziert, die sog. Thiole, enorm wichtige Stoffe für Sorten wie z.B. Sauvignon blanc, aber auch Riesling u.a.. Wissenschaftler und Wegbegleiter Dubourdieus aus Italien, Frankreich und Australien referierten beim Symposium beispielsweise über Aromaausgangsstoffe in Trauben und Wein, deren Messtechnologien sowie die Aufwertung der Weinqualität mit Hilfe von Forschung zu Typizität und Einzigartigkeit. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz moderierte das Symposium und wies auf Dubourdieus Vision zusammen mit verantwortlichen Wissenschaftlern anderer Institutionen – von einer internationalen Institutsgründung hin, die 2013 auch realisiert wurde. „Die entstandenen Beziehungen zwischen Bordeaux, Adelaide und Geisenheim, spiegeln die Ursprungsidee ein Institut über die Grenzen hinaus zu gründen wider“, so Schultz.

Fabrice Dubourdieu, als Vertreter der Familie, wurde durch die Rudolf Hermanns Stiftung gemeinsam mit unserer Hochschule im Andenken Dubourdieus für dessen herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Aromenforschung im Wein ein Preis in Höhe von 10.000 Euro verliehen, der der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu Gute kommen solle.

Weiterhin wurde Natalia Sapoukhina, INRA-Angers-Nantes, Institut de Recherche en Horticulture et Semences, Beaucouzé cedez, Frankreich, mit einem in Höhe von 2.500 Euro dotierten Preis, für ihre Arbeit „MARCUS, Management of restistant CUltivarS“ durch die Rudolf Hermanns Stiftung ausgezeichnet.

 

 

 

Denis Dubourdieu Symposium with presentation of awards by the Rudolf Hermann Stiftung

A symposium held at Hochschule Geisenheim University in honour of the late aroma Researcher

On 26th April 2017, Hochschule Geisenheim University hosted the Denis Dubourdieu Symposium in honour of the aroma researcher Prof. Dr. Denis Dubourdieu, who died in 2016.  Dubourdieu was co-founder of the Institut des Sciences de la Vigne et du Vin at Bordeaux University, a professor at Bordeaux University and renowned for his contribution to the detection of components in both white and red wines. During the course of his scientific career, one of Dubourdieu’s achievements was the identification of a completely new class of aromatic substances, the so-called thiols.  These substances are tremendously important for varieties such as Sauvignon blanc, but also for others including Riesling.

At the symposium, scientists and associates of Dubourdieu from Italy, France and Australia gave talks on a range of topics including aroma precursors in grapes and wine, technologies for their measurement and the valorisation of wine quality through research on typicality and uniqueness.  The symposium was chaired by the President of the Hochschule, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, who referred to Dubourdieu’s vision, which he shared with leading scientists from other institutions, of establishing an international institute. In 2013 this vision became reality. „The relationships which have been forged between Bordeaux, Adelaide and Geisenheim reflect the original idea of creating an institute which crosses national boundaries“ said Schultz.

Representing the family, Fabrice Dubourdieu was awarded a prize of 10 000 Euros by the Rudolf Hermanns Stiftung in conjunction with Hochschule Geisenheim University in memory of Dubourdieu, for his outstanding scientific contributions in the field of aroma research.  The prize money is to be used for the promotion of young scientists.  In addition, Natalia Sapoukhina of INRA-Angers-Nantes, Institut de Recherche en Horticulture et Semences, Beaucouzé, France was awarded a prize of 2500 Euros by the Rudolf Hermanns Stiftung for her work entitled „MARCUS, MAnagement of Resistant CUltivarS“.

 


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Johanna Bossert und Timo Strack erhalten für ihre herausragenden Bachelor-Arbeiten je 1.000 Euro Preisgeld

Die Rheingauer Volksbank hat am vergangenen Freitag, 28. April 2017, zwei Absolventen des Studiengangs Weinbau & Oenologie an der Hochschule Geisenheim für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit dem Rheingauer-Volksbank-Preis und je 1.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Die Bachelor-Thesis „Optimierung der Arbeitsabläufe am Beispiel eines rheinhessischen Gemischtbetriebes“ von Johanna Bossert kann Entscheidern dank der detaillierten Darstellung von drei Planungsvarianten nach Meinung der Jury als Blaupause für die nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung von Weinbaubetrieben dienen. Die Preisträgerin aus dem Abschlussjahrgang 2015 wurde von Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz betreut.

Der Preisträger des Abschlussjahrgangs 2016, Timo Strack, schafft mit seiner Bachelor-Thesis „Maßnahmen zur Bekämpfung von Drosophila suzukii im biologischen Weinbau“ die Ausgangsbasis, um dem Weinbau zukünftig eine verbesserte, auch im biologischen Anbau nutzbare, Produktpalette zur Bekämpfung der Kirschessigfliege zur Verfügung zu stellen. Sein umfangreiches Laborexperiment mit 28 Präparaten führte er unter Betreuung von Prof. Dr. Annette Reineke durch.

„Ich gratuliere Johanna Bossert und Timo Strack zu ihren herausragenden Arbeiten. Die beiden belegen eindrücklich, wie wichtig es ist, die Herausforderungen der Praxis wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten – und umgekehrt in der Forschungsarbeit die Bedarfe der Praxis nicht aus den Augen zu verlieren“, so Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vize-Präsident Lehre der Hochschule Geisenheim, der wie Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz an der Preisverleihung teilnahm. „Wir bieten unseren Studierenden eine akademische Ausbildung, die mit vielen praktischen Anteilen gekoppelt ist. Das hilft ihnen, integrierte Konzepte zu verstehen – und so später zur Entwicklung der gesamten Branche beizutragen.“

„Mit Forschung und Lehre unter einem Dach hat die Hochschule Geisenheim ihr Renommee in der Fachwelt weiter verfestigt. Die Hochschule ist eine Bereicherung für die Stadt Geisenheim und trägt bedeutend zur internationalen Bekanntheit des Rheingaus und seiner Winzer bei. Mit dem Rheingauer Volksbank-Preis wollen wir die Entwicklung unserer Region unterstützen und die besondere Arbeit der Hochschule und ihrer Studenten würdigen“, so Paul Meuer, Vorstandsvorsitzender der Rheingauer Volksbank.

Die Bank vergibt den Rheingauer-Volksbank-Preis seit 2007 jährlich an Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Weinbau & Oenologie der Hochschule Geisenheim, die überdurchschnittlich gute Abschlussarbeiten verfasst haben. Initiiert wurde der Preis von Paul Meuer und Prof. Dr. Klaus Schaller, dem damaligen Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim.


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Ein Beitrag von Emma Neugebauer, Schülerin der Internatsschule Schloss Hansenberg 

Am Donnerstag, den 16. Februar 2017, fand das regionale Schulprojekt des katholischen Religionskurses der E-Phase in Form einer Diskussionsrunde statt. Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Gelebter Glaube vor Ort“. Zu den Teilnehmern zählten: Der katholische Priester Markus Fischer aus der örtlichen Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau, die Schwester Rafaela aus dem Benediktinerinnenkloster Eibingen, sowie Dr. Moustafa Selim als Vertreter des Islam.

Paula Jansen und Frederic Furthmayr aus dem katholischen Religionskurs führten und moderierten die Diskussion durch Fragen, die die Schüler in den vorherigen Wochen im Religionsunterricht von Herrn Lenhard erarbeitet hatten. Dabei wurde der Fokus auf die Veränderung der Motivation zum religiösen Leben gesetzt. Zudem waren die Schüler der E-Phase in ihren Fragen besonders an der Religion als berufliche Grundlage und des gelebten Glaubens vor Ort interessiert. Schwester Rafaela erläuterte uns den typischen Tagesablauf und ihre Motivation und die ihrer Mitschwestern, durch die sie es schaffen, sich jeden Tag mit ihrem Leben aufs Neue der Religion zu widmen – wovon die Schüler sehr beeindruckt waren. Ihr Dienst im Kloster sei kein Beruf, sondern ihre Lebensform. Dies wurde auch durch Markus Fischer verdeutlicht, der außerdem auf die Jugendaktivitäten in der Pfarrei sowie das kritische Betrachten der Bibel in den Augen der Jugendlichen der Pfarrei Bezug nahm. Dr. Moustafa Selim beschrieb in Form einer Präsentation den gelebten Islam in seinem Heimatland Ägypten und eröffnete somit völlig neue Perspektiven auf religiöses Leben, besonders unter dem interkulturellen Aspekt.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch eine Fragerunde des Publikums und auch noch nach der Gesprächsrunde standen die Eingeladenen für Fragen zur Verfügung. Abschließend kann man die Ergebnisse der Diskussionsrunde mit einem Zitat von Markus Fischer zusammenfassen: „Menschliche Begegnung macht vieles einfacher – in Sachen Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Religionen“. Und das gilt für alle Religionen – egal ob Islam, Judentum oder Christentum.  Die Diskussionsrunde vervollständigte das Spektrum der verschiedenen Betrachtungsmöglichkeiten von Religion in den letzten Wochen, das mit dem Film „Jesus Cries“ – eine künstlerische Betrachtung des Lebens Jesu – und der anschließenden Diskussion mit der Regisseurin Brigitte Maria-Meyer begonnen hatte.


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