Kooperation mit Landgard ermöglicht Blick hinter die Kulissen einer führenden Vermarktungsorganisation für gartenbauliche Produkte

© Landgard

Nächste Station: Karrierestart! Studierende der Hochschule Geisenheim haben am 07. November 2017 in einem exklusiven Workshop der Landgard GmbH die Möglichkeit, berufliche Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven bei einer der führenden Vermarktungsorganisationen für Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse kennenzulernen. Landgard verbindet kundenorientierte Vertriebs- und Logistikkonzepte mit einer internationalen Ausrichtung und unterstützt nachhaltige Produktion.

Im Vorfeld des Karriere-Workshops absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Persönlichkeitstest; die Auswertung in einem persönlichen Gespräch mit den Personalexperten von Landgard ist Teil des Workshops. Die Studierenden bekommen so die Chance, ihre beruflichen Vorstellungen mit ihren persönlichen Stärken abzugleichen. Sie erhalten außerdem Einblick in die Abläufe und Sortimente eines Cash & Carry Marktes. Abgerundet wird der Karriere-Workshop in der Mainzer Dependance durch eine Projektaufgabe und Gruppendiskussionen.

Der Workshop steht allen interessierten Studierenden der Hochschule Geisenheim offen. Für die acht Plätze gilt das Prinzip: first come, first serve! Besonders spannend ist der Workshop für die Studierenden der Studiengänge Gartenbau (B.Sc.), Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.) und Gartenbauwissenschaft (M.Sc.). Eine Anmeldung ist bis zum 23. Oktober 2017 per Mail an Eike Kaim (Eike.Kaim@hs-gm.de), die den Workshop mit Landgard initiiert hat, möglich.

Alle weiteren Informationen und Ansprechpartner finden Sie im Programmflyer.


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Premiere des neuen Imagefilms emotionales Highlight der offiziellen Einführung

Das Präsidium, die Dozentinnen und Dozenten sowie Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Hochschule Geisenheim bereiteten rund 400 Studienanfängern am gestrigen Montag, 16. Oktober 2017, im Rheingau Atrium einen herzlichen Empfang. Grußworte entrichteten der Präsident der VEG – Geisenheim Alumni Association e.V. Robert Lönarz und Stadträtin Indrani Chanda-Kulawik als Vertreterin des Bürgermeisters. Der Präsident des Rheingauer Weinbauverbands Peter Seyffardt begrüßte die Studierenden aus allen Teilen Deutschlands und der Welt ebenfalls und warb dafür, die Angebote und Schönheiten des Rheingaus in den kommenden drei bis vier Jahren zu genießen.

Antworten für die Welt von morgen: Imagefilm der Hochschule Geisenheim feiert Premiere

Gestartet war die Veranstaltung mit der Premiere des neuen Imagefilms der Hochschule Geisenheim, der in Zusammenarbeit mit dem Rüdesheimer Filmemacher Carl-Philipp Jung entstanden war. Die emotionale Einstimmung auf das Studium an der Hochschule Geisenheim zeigte den Neulingen die Besonderheiten des Standorts: Die enge Verzahnung von Forschung und Lehre sowie die Verbindung von Natur, Wissenschaft, Technik und Genuss in acht Bachelor- und neun Master-Studiengängen.

Der Film wirbt nicht nur für die Hochschule als Ausbildungsstätte mit engagierten Lehrkräften und internationalem Renommee. Er ruft die Studierenden auch dazu auf, gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Antworten für eine sich verändernde Welt zu finden und Verantwortung für den Schutz der eigenen Umwelt zu übernehmen. „Zukunft gestalten bedeutet nachhaltig denken und handeln. Wir müssen heute schon die Grundlangen schaffen, die Welt von morgen etwas lebenswerter und grüner zu machen“, so Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim, im Imagefilm.

 

Umfassendes Programm in der ersten Woche

Nach der offiziellen Begrüßung konnten sich die neuen Studierenden dann auf dem Hochschulgelände über die Angebote vor Ort informieren: Der Hochschulsport, das Studentenwerk Frankfurt, das Sprachenzentrum sowie der AStA stellten sich unter anderem vor. Am Nachmittag führten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der Hochschule die Erstsemester über den Campus – von der Rebenzüchtung, über das Institut für allgemeinen und ökologischen Weinbau ging es zum Abschluss in die Villa Monrepos, wo die Studierenden der Sektempfang der VEG erwartete.

Neben weiteren Einführungsveranstaltungen, einer Erstsemesterrallye und der Erstsemesterparty haben die Studierenden die Möglichkeit, am Freitag bei einer deutsch-englischen Bustour den Rheingau zu erkunden. Die WeinKULTour bietet die Hochschule in Kooperation mit dem Kulturland Rheingau, insbesondere der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, an. Der Ausflug führt die Studierenden zum Schloss Johannisberg, dem Schloss Vollrads und ins Kloster Eberbach; Verkostungen und regionalkundige Begleitung durch Walter Schönleber inklusive.


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Auszeichnung für herausragende akademische Leistung und ehrenamtliches Engagement

Niederländer Bas van Gijzen ist im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung der Hochschule Geisenheim am Montag, 16. Oktober 2017, mit dem DAAD-Preis 2017 ausgezeichnet worden. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) honoriert besondere akademische Leistungen und und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement internationaler Studierender oder Doktoranden an deutschen Hochschulen. Van Gijzen, der an der Hochschule Geisenheim International Wine Business studiert, überzeugte die Jury mit starken akademischen Leistungen kombiniert mit seinem ehrenamtlichen Engagement im Rahmen des Street Food Festivals 2016 und als Studiengangsprecher.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr erneut den DAAD-Preis verleihen konnten“, so Sonja Thielemann, Leiterin des International Office der Hochschule Geisenheim. „Speziell die soziale Integration internationaler Studierender durch ehrenamtliches Engagement ist entscheidend für deren Zufriedenheit und damit auch für ein erfolgreiches Studium. Bas van Gijzen ist nicht nur selbst Vorbild gelungener Integration, sondern unterstützt auch seine Kommilitonen tatkräftig.“ Da er derzeit sein Berufspraktisches Studium in den USA absolviert, konnte Bas van Gijzen den Preis nicht persönlich entgegennehmen.


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URL: https://youtu.be/tWwMrqRspnY

 


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Christian Figueras setzt mit seinem Startup auf nachhaltig produzierte Qualität

Geisenheimer Alumnus Christian Figueras (links) mit seinen Geschäftspartnern. © philosoffee.de

Gut gekühlt, ausgewogenes Aroma, geringer Säuregehalt: So genießt Christian Figueras nicht nur Wein, sondern auch seinen Kaffee. „Kaffee hat tatsächlich viele Parallelen zu Wein“, sagt der Geisenheimer Alumnus. Und wenn es einer wissen muss, dann er: Vor seinem Bachelor- und Masterstudium Getränketechnologie an der Hochschule Geisenheim hat Figueras eine Winzerausbildung gemacht, jetzt erobert er mit seinem Unternehmen Philosoffee von Berlin aus den Getränkemarkt. „Wir wollen die ersten sein, die Cold Brew flächendeckend in Deutschland anbieten.“

Cold Brew, das ist Kaffee, der nicht heiß gebrüht, sondern mit kaltem Wasser zubereitet wird. „Der Kaffee zieht mehrere Stunden. Dadurch kommen die unterschiedlichen Aromakomponenten viel intensiver zur Geltung. Das Getränk hat weniger Säure und ist weniger bitter als klassischer Kaffee“, erläutert der Getränketechnologe. Analog zu den Rebsorten beim Wein gebe es zudem jede Menge Varietäten innerhalb der klassischen Gattungen Arabica und Robusta, die den Geschmack bestimmen; bei Philosoffee stammen die Bohnen immer aus nachhaltiger und fairer Produktion. „Die Qualität unserer Rohware steht für uns an erster Stelle. Meine zwei Kollegen und ich wollen Spezialitätenkaffee der breiten Masse zugänglich machen“, so Figueras.

Dafür hat er als Chief Product Officer von Philosoffee ein neues Trendgetränk entwickelt: Koldbrew Tonic. „Das ist die karbonisierte Alternative zu unserem klassischen Koldbrew, die auch diejenigen Kunden anspricht, die gerne spritzige Getränke genießen“, erläutert Figueras. Da der kalt zubereitete Kaffee an sich wenig Säure mitbringe, sei das Tonic Water die perfekte Ergänzung. Bei ersten Verkostungen in Berlin sei das Getränk super angekommen. Um die Anschubfinanzierung für eine größere Produktion zu generieren, startet Philosoffee am kommenden Montag (16.) eine Crowdfunding-Kampagne. Wer das Unternehmen auf startnext.de fördert, kann je nach Spendensumme zwischen verschiedenen Dankeschöns wählen: vom Produkt über T-Shirts bis hin zu Reisen ins Kaffeeland Kolumbien.

Figueras‘ Weg zum Kaffee ebneten sein Onkel und die Hochschule Geisenheim. „Mein Onkel ist auch in der Getränkebranche unterwegs, national und international. So kam ich auf den Geschmack und habe mich über den Studiengang Getränketechnologie informiert“, erzählt der gebürtige Schwabe. „An der Hochschule Geisenheim habe ich eine Führung über den Campus und durch das Getränketechnologische Zentrum bekommen. Da wusste ich einfach: ‚Ich habe Bock zu wissen, wie das geht.“ Das Studium, in dem er natürlich auch das Modul Kaffee/Tee/Kakao belegt hat, habe ihm Türen geöffnet.

In seiner Master-Thesis, für die Figueras in diesem Jahr mit dem VDI-Preis ausgezeichnet wurde, ging es indes noch um das Thema Brauerei. „Ursprünglich wollte ich in Berlin darüber promovieren. Dann kam ein alter Schulfreund mit seiner Produktidee und meinte, ‚Hey, Du weißt doch, wie man Getränke in Flaschen füllt!‘. Ich habe mich gegen die Promotion entschieden und inzwischen ist Philosoffee ein Ganztagsjob“, berichtet der 30-Jährige. Und nach so viel Kaffee den ganzen Tag darf es nach Feierabend dann gerne auch mal etwas anderes sein: „Wein ist bis heute meine Passion“, gesteht Figueras.

Wer Teil der Philosoffee-Kampagne werden will, kann sich übrigens schon heute unter https://www.startnext.com/philosoffee registrieren und ab Montag unterstützen.


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Klimaschutzministerin Priska Hinz eröffnet die Abschlussveranstaltung des kooperativen Forschungsprojekts FACE2FACE an der Hochschule Geisenheim University

Klimaschutzministerin Priska Hinz bei der FACE2FACE-Abschlusskonferenz.

„Hessen verstärkt seine Aktivitäten in Sachen Klimawandelanpassung, um sich auf die unabwendbaren Klimaänderungen besser einstellen zu können. Denn der Klimawandel hat schon längst begonnen und lässt sich nur noch begrenzen, die Folgen mindern, nicht aber aufhalten“, erläuterte Ministerin Priska Hinz im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes FACE2FACE heute in Geisenheim.

FACE2FACE ist ein Forschungsprojekt, das im Rahmen der hessische Exzellenz-Initiative LOEWE gefördert wird. Dabei werden Pflanzen in Freiluftversuchen kontrolliert erhöhtem Kohlendioxid (CO2) ausgesetzt. Dies soll den durch den Klimawandel bedingten steigenden CO2-Anteil simulieren. Weltweit existieren nur etwa 20 der sehr komplexen FACE-Anlagen. Dem hessischen FACE2FACE-Forschungsverbund mit insgesamt drei Anlagen in Gießen und Geisenheim kommt damit auch international eine herausragende Bedeutung zu. Besonderes ist die intensive Zusammenarbeit aller hessischen Akteure: Die Justus-Liebig-Universität, die Hochschule Geisenheim University, die Phillips-Universität Marburg, das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg und das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden.

„Um die Zukunftsrisiken des Klimawandels besser einschätzen zu können, liefert die Wissenschaft die wesentlichen Grundlagen. Hessen unterstützt daher kontinuierlich die Forschung im Bereich des Klimawandels und seinen Folgen, da es sich der Verantwortung für die folgenden Generationen bewusst ist“, so Hinz.

Auswirkungen des Klimawandels erforschen

Im LOEWE-Projekt FACE2FACE sollen die Folgen des Klimawandels und die mögliche Anpassung im Bereich der Agrarökosysteme Grünland, Feldgemüse, Obst- und Strauchgehölze und Weinbau erforscht werden. „Die Landwirtschaft und ihre Produkte sind für die Sicherstellung unserer Ernährung existentiell. Darum müssen wir so schnell wie möglich Antworten darauf finden, wie der Anbau unserer Lebensmittel unter den sich ändernden Klimabedingungen verändert werden muss“, betonte Umweltministerin Priska Hinz. Kernstück der Untersuchungen ist die Beaufschlagung von Vegetation mit um 20 Prozent erhöhten CO2– Konzentrationen, wie sie in der Mitte dieses Jahrhunderts erwartet werden. Dies wird ergänzt durch umfangreiche weitere Untersuchungen einschließlich Erwärmungsexperimenten. FACE2FACE ist hervorgegangen aus der langjährigen und fruchtbaren Kooperation des HLNUG mit der Universität Gießen, die in Linden gemeinsam seit 1998 eines der weltweit am längsten laufenden Freiland-Experimente mit der Beaufschlagung erhöhter CO2– Konzentrationen durchführen.

Spannend ist die Frage, ob bei steigender CO2-Konzentration und Erwärmung der Atmosphäre ein zu erwartender Düngeeffekt mit steigenden Ernteerträgen bei Freilandkulturen eintritt oder eventuell auch mit negativen Effekten zu rechnen ist. Insbesondere sind hier für Hessen die Ergebnisse und die zu erwartenden Veränderungen für den uns wichtigen Weinbau und Gemüsekulturen von besonderem Interesse. Die sich ändernden klimatischen Bedingungen könnten es beispielsweise notwendig machen, neue angepasste Sorten aus anderen Regionen oder durch Neuzüchtungen zugänglich zu machen. Frühzeitige Erkenntnisse könnten hier die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels mindern.

Einblicke in eine CO2-reiche Zukunft: Ergebnis-Highlights des LOEWE FACE2FACE Projekts
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ePaper: http://cm.hs-gm.de/PlanG_3-2017/#0

 


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Interessanter Beitrag mit unserem Vize-Präsidenten für Lehre, Prof. Dr. Otmar Löhnertz.

In der Reportage geht es um das Wunderwerk Boden und wie er entsteht.

Denn viel zu selten lenken wir den Blick auf das Wunderwerk unter unseren Füßen – neben Luft und Wasser die zentrale Lebensgrundlage. Die Umweltbedingungen verändern sich.

Doch was bewegt Menschen dazu, ihren Grund und Boden nicht zu verlassen, selbst wenn Naturkatastrophen drohen? Und warum kämpfen Landwirte immer öfter mit Spekulanten um ihr Ackerland? „sonntags“ auf einer Reise zur Basis unseres Lebens…

https://www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/boden-was-uns-traegt-102.html

Bildquellen: pps-studios.com

 

 

 

 

 


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