Zentrales Laborgebäude Geisenheim

Zentrales Laborgebäude mit Kostenvolumen von 18,4 Mio € – Bisher schon 36 Mio € investiert

„Die Zeit schreitet voran. In den nächsten Semesterferien wird umgezogen und im März 2009 findet dann die Einweihung statt.

An der Forschungsanstalt Geisenheim, einer der renommiertesten Forschungseinrichtungen im Bereich des Weinbaus, der Kellerwirtschaft und des Gartenbaus in Deutschland, hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, heute den Grundstein für das Zentrale Laborgebäude gelegt. Es wird mit einem Kostenaufwand von rund 18,4 Millionen Euro errichtet. Bei dem zugehörigen Architektenwettbewerb war das Büro Staab Architekten BDA aus Berlin als Sieger hervor gegangen.

„Mit dem Gebäude“, so Minister Corts, „ werden sowohl für die künftige Forschung, als auch für die Ausbildung vollkommen neue Anstöße gegeben: Die Forschungsanstalt Geisenheim und der Fachbereich Geisenheim der Fachhochschule Wiesbaden werden fit gemacht für die neuen Herausforderungen in Forschung und Lehre.“

Das Gebäude ist der sechste Bauabschnitt eines umfangreichen Neu- und Restrukturierungsprogramms an der Forschungsanstalt, das vom Land Hessen in Verbindung mit dem Hochschulbau-Förderungsprogramm des Bundes getragen wird. Für die bisherigen fünf Bauabschnitte wurde ein Finanzvolumen von rund 36 Millionen Euro investiert.

Gegenwärtig werden hochwertig Forschungsarbeit und studentische Ausbildung noch in Gebäuden durchgeführt, die teilweise aus der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts stammen. Die modernen Anforderungen an die Labortechnik können dem aber nicht mehr genügen. Die ersten konkreten Planungen zu dem Laborgebäude reichen bis an das Ende der siebziger Jahre zurück. Zuerst musste man allerdings die Engpässe in der Lehre beseitigen. Der entsprechende Lehrkomplex konnte 1999 den Nutzern übergeben werden.

Neben der Errichtung des Laborgebäudes werden nach den Worten des Ministers aber noch weitere Planungsvorhaben in die Tat umgesetzt werden müssen. Dazu gehören die Sanierung des Institutsgebäudes, die Sanierung und Restaurierung der verbleibenden Altbauten und der Neubau eines Technikums für das Fachgebiet Weinchemie. Dafür wird eine weitere Finanzierungssumme von rund 7,6 Millionen Euro erforderlich sein.“


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