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VDP-Präsident Steffen Christmann, Foto: VDP

Der Pfälzer Winzer Steffen Christmann  ist der Präsident der deutschen Prädikatsweingüter (www.vdp.de)

Auch Christmann hält den Studiengang in seinem Heimatort Neustadt vor allem für Studenten attraktiv, die nicht aus dem Winzermilieu stammen, eben wegen des starken Praxisanteils. «Winzerkinder kriegen die Praxis dagegen schon im heimischen Betrieb mit.» Dass es ein friedliches Nebeneinander von Geisenheim und Neustadt geben kann, zeigt Christmann übrigens in seinem eigenen Betrieb: Einen seiner Auszubildenden – er stammt aus einer Winzerfamilie – hat er zum Studieren nach Geisenheim geschickt. Eine andere Auszubildende, Tochter eines Zahnarztes, wird dagegen in Neustadt mit dem Studium beginnen. “ (dpa, 21.7.2009)

Es ist wohl nett gemeint, um die Stimmung , auch im VDP, zu beruhigen, aber eine solch plakative Studienberatung hilft kaum einen jungen Menschen bei der Auswahl wirklich weiter.

In Geisenheim studieren natürlich viele junge Töchter und Söhne aus VDP-Betrieben (und das ist auch gut so), aber auch viele motivierte Quereinsteiger.  Allein ich kenne da u.a.  einen ehemaligen AutoBild-Testzfahrer aus Berlin, eine Informatikerin, einen Cellisten, einen Zahnarztsohn …. –  und natürlich Stuart Pigott, der zwei Semester in Geisenheim Student war.

Die meisten Quereinsteiger schreiben sich derzeit für den Studiengang der „Internationalen Weinwirtschaft“ ein.


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