Foto: XING

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Der Redakteurin Katrin Kleinbrahm des Deutschlandfunks  möchte ich im gleichen Beitrag nochmals wegen schlechter Recherche deutlich widersprechen!

Die Abschlussrede von Konrad Weibler (s. XING http://www.xing.com/profile/Konrad_Weibler) , Weingut Weibler in Bretzfeld (Württemberg) www.weinbau-weibler.de , entspricht definitiv nicht der einheitlichen Meinung der Geisenheimer Absolvent/-innen. Die Rede von Herrn Weibler war  lediglich eine von vier Abschlussreden, die aus meiner Sicht, wesentlich geprägt war von einem hochen Mass an  persönlichem Eigensinn, sowie dem  erst jungen Erfahrungschatz  aus einem elterlichen Gemischtbetrieb mit Weinbau, Ochsenbraterei und  Hoffesten.

Diese Rede als Gradmesser  der  Meinung Geisenheimer Abolvent/-innen  zu zitieren,  ist mit Verlaub sehr absurd!

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1011074/

Gute Aussichten also für die Weinbau-Einsteiger – und das sehen übrigens auch die Studierenden aus Geisenheim so. In ihrer Abschlussrede nannten die diesjährigen Absolventen den zweiten Studiengang „eine neue Zeitrechnung in der Weinbauausbildung“: Einerseits sei es unumgänglich, sich stärker an der praktischen Wirklichkeit zu orientieren. Und andererseits entstehe dadurch ein Wettbewerb um bessere Bildung, der vor allem den Studierenden zu Gute kommt.


Keine Kommentare auf “Konrad Weibler sieht eine neue Zeitrechnung in der Weinbauausbildung”

  1. Anonym (cl1234) sagt:

    Bezugnehmend auf die Ausführungen im Artikel: „Konrad Weibler sieht eine neue Zeitrechnung in der Weinbauausbildung“ möchte ich, als sein ehemaliger Kommilitone, kurz anmerken:
    Ein Semestersprecher kann nie die „einheitliche Meinung der Absolventen“ wiedergeben, da 90 Personen selten einer Meinung sind. Das ist sogar in Geisenheim so. Des Weiteren erscheint es mir zumindest rätselhaft, was die Information, dass der Semestersprecher zu Hause auch Ochsen brät, in diesem Fall zur Sache tut. Vielleicht isst er zum Frühstück sogar Müsli…! Ihn als kleinen Bauernbuben darstellen zu wollen, wird nicht nur Konrad Weibler nicht gerecht, sondern wirft auch ein schlechtes Licht auf die Diskussionskultur am Standort Geisenheim.
    Ob der neue Studiengang in Neustadt nun sinnvoll war/ist/sein wird, wird sich zeigen. Und es ist wohl auch jedem klar „wes Lied man zu singen hat“ als Arbeitnehmer am Fachbereich Geisenheim, selbst einem Ochsenbräter oder Hoffestveranstalter. Aber man sollte dann auch die nötige Größe beweisen und andere Meinungen zu diesem Thema akzeptieren.

    • Herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben es richtig dargestellt, dass man keine einheitliche Meinung in dieser Form darstellen kann. Geisnheim lebt von der Vielfalt! Daher habe ich auch die Darstellung des Betriebes von Herrn Weibler, welche auf der Weingut-Website beschrieben wird, zitiert. Dieses ambiitionierte Familienunternehmen wird sicherlich mit viel Fleiß und Herzblut erfolgreich geführt – warum sollte ich damit Herrn Weibler als „kleinen Bauernbuben“ darstellen wollen (300 Tiere wäre ohnehin ein Großbauer). Viele weitere Geisenheimer und ich selbst stammen aus ähnlichen Strukturen – aber das ist nur ein Teilbereich der Geisenheimer Berufsfelder. Wir haben Geisenheimer in großen Kellereien, in Genossenschaftem, in Zulieferfirmen, in Marketingunternhemen im In- und Ausland, usw. usw. – damit sollte man mit pauschalen Aussagen sehr vorsichtig umgehen.

      Geisenheim hat eine sehr lebhafte Diskussionskultur in Forschung und Lehere – ich erlebe es jeden Tag neu. Schade, dass Sie diesen Zugang während Ihres Studiums nicht gefunden haben, aber auch jetzt haben Sie noch Gelegenheit Ihr Denken einzubringen.

      Sie können auch gerne den Studigengang in Neustadt bewerten wie Sie wollen. Aber, wenn man vorbringt, dass Geisenheim endlich Konkurrenz braucht, dann sollte man sich nicht wundern, wenn man fortan als Konkurrenten agiert. Ich sehe es wie Sie, die Zukunft wird zeigen, ob es sinnvoll war.

      Da habe ich meine Meinung, Sie und viele andere Menschen auch! Das ist auch genau richtig so!

      Aber Eines verstehe ich wirklich nicht:
      Konstruktive Kritik an der eigenen Hochschule ist sinnvoll, wenn man diese nutzt, um für zukünftige Generationen Optimierungen zu wollen. So hat es auch mein Semester und viele andere Semester immer wieder getan! Aber wir sind bis heute alle stolz „Geisenheimer“ zu sein.

      Sie und Herr Weibler, als Geiseneheimer Absolventen singen bereits heute ein Loblied auf einen Studiengang in Neustadt, der politisch motiviert in Rhenland-Pfalz durchgeboxt wurde und erst 2012 erste Absolventinnen und Absolventen hervorbringen wird. Warum?

      Glauben Sie mir – wir haben mehr als die nötige Größe um sehr gelassen diese Entwicklung abzuwarten. Aber gestehen Sie uns bitte zu, dass wir Unwahrheiten in der Darstellung nicht akzeptieren werden!