DSC05351

Lagerfähigkeit auch mit Drehverschluss?

Für viele gehört es zum Ritual einfach dazu – das vertraute „Plopp“, wenn der Naturkorken aus der Weinflasche gezogen wird. Doch nicht selten weist der Wein einen unangenehmen Korkgeschmack auf, weil der Verschluss mit Mikroorganismen und Bakterien verunreinigt war.

Viele Winzer haben darauf reagiert – selbst bei hochwertigen Weinen kommen mittlerweile verstärkt Drehverschlüsse und Glasstopfen zum Einsatz.

Alltagstropfen für den schnellen Genuss sind dagegen häufig schon mit Kunststoffkorken verschlossen. Andere schwören weiter auf den vertrauten Kork. Wie verlässlich und geschmacksneutral aber sind die neuen Verschlüsse? Welche Auswirkungen haben sie auf die Haltbarkeit des Rebensaftes? Wie sollten Weine grundsätzlich gelagert werden und was ist von den neuen Etikettierungsregeln zu halten?

Darüber informiert Jörg Münchenberg im heutigen „Marktplatz“ live von der Forschungsanstalt für Garten- und Weinbau in Geisenheim/Rheingau.

Gesprächsteilnehmer:
Stuart Pigott, Weinjournalist
Armin Diel, Winzer (Präsidiumsmitglied des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter)
Dr. Rainer Jung, wissenschaftl. Mitarbeiter der Forschungsanstalt Geisenheim

Sendung anhören: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktplatz/1014727/


Keine Kommentare möglich.