Geisenheim_100

Foto: Prof. Bertrams

Redakteur Bernd Minges vom  Wiesbadener Kurier berichtet:

„SEMESTERBEGINN Erster Jahrgang des europäischen Erasmus-Programms / Dekan Löhnertz: „Zahl der Studierenden erstaunlich hoch“

(bm). Mit Beginn des neuen Semesters studieren in Geisenheim an der Hochschule RheinMain erstmals junge Männer und Frauen, die den internationalen Master-Studiengang „Vinifera“ absolvieren, teilt der Geisenheimer Dekan, Professor Otmar Löhnertz, mit. Wie berichtet, ist der Studiengang für Weinbau und Oenologie eins von nur 39 Programmen in der EU, die das Gütesiegel „Erasmus-Mundus“ erhalten haben. Damit ist unter anderem die Erlaubnis verbunden, EU-Stipendien auch an außereuropäische Studierende zu vergeben. Geisenheim trägt neben der Hochschule Montpellier den größten Teil der Ausbildung.

Nach dem gemeinsamen ersten Jahr in Montpellier haben sich zwölf von insgesamt 18 Studierenden dafür entschieden, die Ausbildung in Geisenheim fortzusetzen statt in anderen europäischen Hochschulen, die dem Verbund angehören, berichtete Löhnertz nicht ohne Stolz. Bei allen Lehrveranstaltungen werde nur Englisch gesprochen. Er warte immer darauf, dass sich der „demografische Effekt“ auf Geisenheim auswirke, sagte Löhnertz weiter. Aber bisher sei dies nicht der Fall. Erneut „ist die Zahl der Studierenden erstaunlich hoch“, nach wie vor sind am Standort Geisenheim mehr als 1000 Studierende eingeschrieben. Insgesamt wurden in der Lindenstadt 286 Erstsemester begrüßt. Am stärksten vertreten ist der Studiengang Weinbau und Oenologie, für den sich 105 Studierende entschieden. Einen Neuzugang von 28 Personen verzeichnen die Getränketechnologen. 44 Erstsemester haben sich in Internationaler Weinwirtschaft eingeschrieben. 70 Studierende beginnen in Geisenheim mit Landschaftsarchitektur, 39 mit Gartenbau.

Dass Rheinland-Pfalz ein Konkurrenzangebot im Weinbaustudium aufgebaut hat, sei in Geisenheim noch nicht an den Studentenzahlen abzulesen, erklärte der Dekan. „Man muss sehen, wie sich das weiter entwickelt.“…

Aber die Laborpraktika seien davon nicht beeinträchtigt. Studierende und Dozenten seien froh über einen „Top-Standard“ bei der Ausstattung.

Über das Studienprogramm hinaus baut die Campus GmbH ihr Angebot im Weiterbildungs- und Servicebereich weiter aus. So finden zum Beispiel eine Olivenöl-Verkostung oder Seminare über den Weinmarkt Skandinavien oder das Kostensparen mit Open-Source-Software statt.“

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/geisenheim/7688925.htm


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