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Dass der Geschmack des Weins von der Form des Glases abhängt, demonstrierte Gerhard Witt bei einem Weiterbildungsseminar in der Forschungsanstalt. Quelle: RMB/Kühner

Der Geisenheimer Dipl.-Ing.  Gerhard Witt und Marketingleiter Gerhard Frank unterstützen seit Jahren exklusiv den Campus Geisenheim mit den hervorragenden Produkten von Schott-Zwiesel.

„Ein trockener Riesling von der Mosel kommt zuerst auf die nummerierten Hörsaaltische. Ein Weißburgunder aus Rheinhessen, Scheurebe und Dornfelder aus der Pfalz sowie ein Ahr-Spätburgunder folgen an diesem Abend. Ausnahmsweise stehen die Weine aber gar nicht im Mittelpunkt, sondern sind Mittel zum Zweck beim Vortragsabend mit Verkostung, zu dem die Campus Geisenheim GmbH eingeladen hat. „Wein und Glas“ lautet das Thema, über das Gerhard Witt von der Firma Schott-Zwiesel referiert.

Entfaltung des Aromas

Sensus, Riesling-Rheingau, Rotwein-Beaujolais und Cabernet heißen seine Attraktionen. Diese Namen tragen die vier Gläser, die er der Größe nach aufgereiht hat. Jeder der 35 Teilnehmer am Weiterbildungsseminar findet sie ebenfalls vor sich stehend, hauptsächlich angehende Oenologen interessieren sich. Gläser für Weißwein sind eher klein und die für Rotwein eher groß – so viel steht vorab fest, bevor alle die Entfaltung von Aromen und Säure in den verschiedenen Modellen testen.

Beim „Sensus“ handelt es sich um das offizielle und universelle Weinprobierglas der Prüfstellen, erläutert Witt, der einst in Geisenheim Getränketechnologie studiert hat. Riesling-Rheingau ist eine Nummer größer und besitzt einen „hohen Kamin“. Dass nicht nur Wein, sondern auch Glas zu fast lyrischen Formulierungen animieren kann, beweist übrigens ein Blick in den Firmenkatalog. „Das maßgeschneiderte Glas lässt den Ansturm blühender Jugend ungehindert zu“, heißt es da etwa über das Weißweingefäß. Typ Rotwein-Beaujolais wiederum „transformiert“ Jugend, Fruchtigkeit und „heiteren Genuss“ sogar „kongenial in sensorische Ereignisse“. Die auffällige Kante im großen Cabernet-Glas vergleicht Witt mit einer „Brandung“.“ […]

Quelle: Wiesbadener Kurier, hier lesen …


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