Weinjournalist Stuart Pigott (Foto: Florian Bolk / Abdruck honorarfrei)

„Im Wein Lab 6 lautete das Thema: Weißwein anders. Stuart Pigott stellte dabei in Hammers Weinbar in Berlin erstmals seinen eigenen Müller-Thurgau vor

Ganze 264 Flaschen gab es davon, jetzt sind es noch maximal 260. Nach 2 Semestern in Geisenheim hat Winemaker Pigott zusammen mit dem Winzerhof Stahl oberhalb des fränkischen Taubertals seinen Müller-Thurgau erzeugt. Ertrag aus der Steillage: 20 Hektoliter pro Hektar, weit unter dem Maximum von 50 Hektoliter/Hektar für die Großen Gewächse.

(…)

8 Müller-Thurgau 09, aus Steillage. Pigotts Baby, auf dem Winzerhof Stahl gezeugt, ist noch ohne Namen: Wunderbar mineralisch, salzig, mit kräftigem Druck am Gaumen, konzentriert und würzig, ein echter Steinbeisser. Für meinen Geschmack leider zu viel Alkohol (knapp unter 15 Prozent). Aber so kann MT schmecken, mit großer Struktur und Potential. Würde ich gern noch mal in 5 oder 10 Jahren verkosten.

Die beste Beschreibung des Weins stammt von Christian Stahl: „Er hat einen fetten Arsch, aber eine schmale Taille und ein hübsches Gesicht!“

Eben ein Naughty Boy! „


Auszug  Nikos Weinwelten, http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2010/april/11/pigott_macht_seinen_wein_anders/index.htm

Fazit: Bereits 2 Semester in Geisenheim bewirken, die Weinwelt anders zu sehen!


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