Paul Grotes neuer Krimi spielt im Rheingau. Foto: RMB/Margielsky

Ein Bericht von Mirja Pütz vom 22.5.2010 im Wiesbadener Tagblatt

Bei einer Lesung an der Weinhochschule Geisenheim stellte der Autor sein Buch „Rioja für den Matador“ vor. Natürlich stilsicher mit Weinprobe.

Eigentlich ist Paul Grote ein waschechter Berliner. Die Hauptstadt zeichnet sich zwar nicht gerade als bekanntes Weinanbaugebiet aus, „aber eines Tages werde ich sicher auch ein Buch schreiben, das in Berlin spielt, schließlich haben wir inzwischen acht unterschiedliche Lagen“. Noch ist es aber nicht so weit. Für die Recherche zu seinem achten Buch lebt Grote momentan in Geisenheim und schnuppert Weinhochschulatmosphäre, denn die Geschichte wird zwischen Studenten und Dozenten, Hörsälen und Studentenwohnheimen angesiedelt sein.

„Ich bin mal gespannt, was unsere Forschungsanstalt Spannendes hergibt“, sagt Otmar Löhnertz. Ein bisschen durfte der Dekan schon in den Unterlagen von Grote blättern und verrät, dass etliche Beobachtungen „wie die Faust auf Auge“ passen. Wenn das Buch nächstes Jahr im September erscheint, wird es vielleicht auch eine Lesung mit Riesling – Verkostung geben. Dieser Abend gehörte aber den spanischen Weinen. Genauer gesagt, dem Tempranillo und dem Crianza. Beides Weine, die Grotes Protagonisten Henry Meyenbeeker auf seiner Reise durch die Niederungen der spanischen Weinindustrie in „Rioja für den Matador“ begegnen.“

http://www.main-spitze.de/nachrichten/polizei/8928966.htm

„Es ist absolut spannend ein Teil eines Romans zu werden“, so der Kommentar einer Studierenden, die Paul Grote in einer Vorlesung kennenlernte.  „Geisenheim ist Kult … hier trifft sich die internationle Weinwelt“


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