Aus WELT ONLINE, vom 14.8.2010:

„Neue Sorten mit klangvollen Namen wie Rubens, Pink Lady, Kanzi, Kiku, Red Prince oder Junami entsprechen dem modernen, ziemlich einheitlichen Geschmacks- und Schönheitsideal. Rubens liegt als dunkelrote Frucht mit gelblichem Unterton im Obstkorb. Die Kreuzung aus den vertrauten Sorten Gala und Elstar ist nicht nur süßlich, sondern auch knackig. „Weiche Äpfel straft der Verbraucher hart ab“, hat Peter Braun, Professor für Obstbau an der Forschungsanstalt Geisenheim, beobachtet. Leuchtende Farben fördern dagegen den Absatz – und sie helfen beim Einkauf, die Sorten zu unterscheiden. So strahlt Red Prince leuchtend rot, und Kanzi, was so viel heißt wie „versteckter Schatz“, präsentiert sich klassisch rot-grün. Pink Lady wird im Internet mit einem rosaroten Auftritt einschließlich Blog und Rezepttipps aufwendig in Szene gesetzt. (…)“

Weiterlesen: http://www.welt.de/lifestyle/article8986118/Alte-Apfelsorten-haben-es-an-der-Obsttheke-schwer.html

Geisenheim bietet im Bereich Gartenbau sehr interessante Studienangebote – hier informieren: www.hs-rm.de/fbg ; Prof. Dr. Braun ist Studiengangsleiter Gartenbau


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