Ein Beitrag der Frankfurter Allgemeine (FAZ) vom 18.8.2010:

„Tatsächlich hat es in Deutschland seit etlichen Jahren keine schlechten Jahrgänge mehr gegeben. Experten wie Hans Schultz, Direktor der Forschungsanstalt für Garten- und Weinbau in Geisenheim im Rheingau, führen dies aber nicht nur auf den Klimawandel zurück. Auch die Ausbildung der Winzer sei entscheidend verbessert worden, sagt er. Die deutschen Winzer profitierten zwar bislang vom Klimawandel, in den nächsten Jahren sei allerdings zunehmend mit Wetterkapriolen zu rechnen. „Extremer Starkregen und Trockenperioden werden sich abwechseln.“ Während sich die Mittelmeeranrainer „nur“ auf längere Trockenperioden einstellen müssten, seien die Herausforderungen in Deutschland ungleich größer. Von der zunehmenden Erwärmung ist Schultz überzeugt. Austrieb, Blüte und Reife der Pflanzen fänden bereits heute deutlich früher im Jahr statt. Zugleich sinke das Spätfrostrisiko. Mit anderen Worten: Es gibt weniger Eiswein.“

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