Eine Schlagezeile im Weinbaufachmagazin „Rebe und Wein“ von 2008 mit sicherlich historischem Wert, denn eine kollegiale Zusammenarbeit fällt derzeit, nach der plötzlichen Kündigung des Staatsvertrag  (das Land Rheinland-Pfalz mit der Forschungsanstalt Geisenheim, ca. 1, Mio Euro jährlich), natürlich sehr schwer. Auch die Etablierung eines rheinland-pfälzischen Studienganges „Weinbau und Oenologie“ führte in Forschung und Lehre sicherlich nicht zu mehr Synergien, sondern zu einem beginnenden Wettbewerb.

Ich konnte in der letzten Woche persönlich mit Prof. Dr. Ulrich Fischer in Neustadt am Rande einer FEI-Tagung sprechen. Als Präsident des Geisenheimer Alumni Verbandes, dessen Mitglied  auch er ist, habe ich ihm einen fairen Umgang miteinander zugesagt, der aber natürlich in einem  klaren wettbewerblichen Kontext stehen wird.

Geisenheim wird den historisch gewachsenen Lenkungsanspruch in weinbaulicher Forschung und Lehre in Deutschland sicherlich weiterhin für sich behaupten, ohne damit die Qualität anderer weinbaulicher Lehr- und Forschungseinrichtungen je in Frage zu stellen wollen. Wir brauchen eine funktionierende gemeinschaftliche weinbauliche Forschung und Lehre in Deutschland…. man schaue nur derzeit in die Weinberge ….


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