Foto Escher, Campus Geisenheim

Staatssekretär Ingmar Jung übergibt symbolischen Kochlöffel

Die Mensa am Campus Geisenheim ist nach rund 20 Monaten Planungs- und Bauzeit mit einer Feier heute offiziell wiedereröffnet werden. Rund 400 Studierende können dort an einem Tag vom Pächter Sébastien Loison verpflegt werden. Der gebürtige Franzose und leidenschaftliche Koch freute sich besonders über einen überdimensionalen Kochlöffel, den ihm der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, zur Feier des Tages übergab.
Die Kosten für die Modernisierung liegen bei rund 460.000 Euro. Davon werden 400.000 Euro über das vom Land mitfinanzierte Konjunkturprogramm II des Bundes bezahlt. Die verbleibenden 60.000 Euro werden von der Forschungsanstalt Geisenheim und dem Studentenwerk Frankfurt am Main getragen.
Erneuert wurde die Geräteausstattung der Küche, wo auch ein mit energiesparender Induktionstechnik funktionierender Herd eingebaut wurde. Außerdem wurde unter anderem auch die gesamte Ausstattung der Speisenausgabe modernisiert. Die Thekenausgabe besteht nun aus einer Kaltgetränketheke, einer Kühlvitrinentheke für Kaltspeisen und einer Warmspeisentheke mit Platz für so genannte Frontcooking-Aktivitäten. Dies ist für Gäste besonders attraktiv, können sie doch so zusehen, wie Pizzas, Grill- und Wokgerichte zubereitet werden. Außerdem haben die Studierenden und Hochschulangehörigen jetzt die Möglichkeit, Beilagen frei zu wählen. Der Sozialbereich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ebenfalls erneuert worden. Schließlich wurde auch eine Abwasserbehandlungsanlage eingebaut.
Mit dem 2009 von der Bundesregierung beschlossenen und vom Land mitfinanzierten Konjunkturpaket II können eine Vielzahl von Gebäuden der hessischen Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen saniert werden. Von insgesamt 187 Millionen Euro (140,2 Millionen Euro Bundes- und 46,7 Millionen Komplementärmittel des Landes) aus dem Konjunkturpaket II entfallen 6,1 Millionen Euro auf die Forschungsanstalt Geisenheim, die damit insgesamt neun Projekte realisiert.
Staatssekretär Jung sagte, die neue Mensa werte den „grünen“ Campus in einer der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands weiter auf, und fügte im Hinblick auf die jüngsten Diskussionen um die Forschungsanstalt hinzu: „Das Land Hessen steht zu Geisenheim als weltweit anerkanntem Standort von Hochschulausbildung und Forschung für Weinbau, Oenologie und internationale Weinwirtschaft.“ Das werde auch an der neuen Mensa sichtbar.
Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim, urteilte: „Das Essen in der Mensa hat durch die Salatbar und das „live“-Kochen sehr an Attraktivität und Niveau gewonnen.“
Der Präsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, sagte: „Ich freue mich insbesondere für die Studierenden, dass sie mit der ,runderneuerten’ Mensa wieder eine kulinarische Heimat haben. Ohne Mensa fehlte hier ganz einfach etwas. Herrn Loison und seinem Team wünsche ich einen guten Start in der neuen Umgebung. Ich bin mir sicher, dass der Campus Geisenheim durch diese Mensa einen deutlichen Zugewinn erleben wird.“
Jörg-Markus zur Oven vom Deutschen Studentenwerk hob hervor „Studieren und Essen – das gehört zusammen. Die 790 Mensen und Cafeterien der Studentenwerke werden täglich von mehr als 800.000 Gästen genutzt. Auf das Jahr hochgerechnet sind das 89 Millionen Mahlzeiten. 85 Prozent aller Studierenden gehen im Laufe einer Woche in die Studentenwerks-Mensa.“
„Eine regelmäßige, gesunde Ernährung ist gerade für Studierende besonders wichtig,“ unterstrich Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main. „Doch diese Mensa an diesem attraktiven Studienort bietet den Studierenden mehr: Sie ist für die Studierenden ein Ort, an dem sie sich treffen, miteinander ins Gespräch kommen, lernen oder einfach nur gemeinsam einen Kaffee trinken. Mensen sind heute vor allem auch Orte der Kommunikation – ich freue mich, dass diese Mensa dem Rechnung trägt. Mensa, das heißt heute: gutes Essen, kleine Preise, Kommunikation.“

Ansprechpartner für diese Meldung:
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Dr. Ulrich Adolphs, Pressesprecher
Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 32-3230
E-Mail: pressestelle@hmwk.hessen.de
Studentenwerk Frankfurt am Main
PR & Marketing, Katrin Wenzel
Tel. 069 798 34903
E-Mail: katrin.wenzel@studentenwerkfrankfurt.de




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