Wiesbadebner Kurier, 13.1.2011:

„(bm). Das Land Hessen werde die Forschungsanstalt Geisenheim nach dem Rückzug von Rheinland-Pfalz „alleine weiterführen“ und dafür sorgen, dass das wissenschaftliche Flaggschiff zukunftsfähig bleibe. Das versicherte Staatssekretär Mark Weinmeister bei der Winterfachtagung des Rheingauer Weinbauverbands.

Auch die Arbeit der agrarmeteorologischen Station Geisenheim, die wichtig für Garten- und Weinbau ist und die der Deutsche Wetterdienst Ende 2012 schließen will, soll fortgeführt werden, sagte er. In diesem Jahr werde es dazu Gespräche mit Forschungsanstalt, Regierungspräsidium sowie Landwirtschafts- und Wissenschaftsministerium geben.

Dass der Forschungsbedarf nicht an Landesgrenzen aufhört, hatte zuvor der Rheingauer Weinbaupräsident Stefan Ress am Beispiel des sich weiter ausbreitenden Wurzelschimmels deutlich gemacht. Der Pilz, der Rebstöcke absterben lässt, hat schon rund 20 Hektar Weinbergsfläche im Rheingau befallen. Gemeinsam mit anderen Bundesländern, so Ress, gelte es die Finanzierung des Forschungsprojekts über das Jahr 2011 hinaus zu sichern, denn die Krankheit könne für alle Anbaugebiete existenzbedrohend sein.“


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