Das Servicebüro von Vinissima Wein&Frauen e.V. befindet sich seit 2010 im Penthouse des Institutsgeäudes auf dem Campus Geisenheim. Tanja Schroll und Wilma Herke betreuen dort über die Campus Geisneheim GmbH alle Serviceanfragen der Mitgliederinnen.

Ein schönes Interview findet man jetzt bei Yoopress:

„Rudolf Knoll im Gespräch mit Ulrike Lenhardt:

KNOLL: 20 Jahre Vinissima. Die Weinfrauen sind überall präsent. Mal etwas ketzerisch gefragt: Braucht es den Verein überhaupt noch?

LENHARDT: Auf jeden Fall. Und nicht nur, weil wir viel Spaß miteinander haben. Gegründet wurde unser Verein vor zwei Jahrzehnten, um deutlich zu machen, dass Frauen in der Weinszene unterrepräsentiert und mehr als „nur“ Weinköniginnen sind (übrigens wunderbare Fachfrauen!). Wir haben, wie bei Männern schon immer üblich, ein Netzwerk gebildet und arbeiten Branchen- und generationsübergreifend zusammen. Wie kommen Sie darauf, uns in Frage zu stellen?

KNOLL: Weil es inzwischen genügend Beispiele für weibliche Karrieren in der Weinszene gibt. Sie sind leitende Mitarbeiterin des Deutschen Weininstituts, Ihre Chefin heißt Monika Reule. Die Badische Weinwerbung wird von Sonja Höferlin geführt, ebenfalls eine Frau. Die Kellerwirtschaft an der Weinuni Geisenheim wird von Professorin Monika Christmann geleitet. Die Chefredakteurinnen wichtiger Weinmagazine wie Vinum, Weinwelt und sogar beim im Titel so männlichen „Der Feinschmecker“ sind Frauen. Der Verband der Prädikatsweingüter hat zwar noch einen Präsidenten, aber die Geschäftsstelle ist komplett von Frauen, man könnte fast sagen, unterwandert. Im früher als konservativ eingeschätzten Württemberg sind in einigen Genossenschaften Frauen am Ruder. Junge Frauen dürfen hier sogar in der Kellerwirtschaft maßgeblich mitreden. Man ist fast bemüßigt, Vinissima zu bitten, eine Unterabteilung aufzumachen, die dann VinissiMann heißen könnte…“

Weiterlesen: http://www.yoopress.com/de/weinnews/weinszene/menschen/5278._Jahre_Vinissima__Weinfrauen_sind_ueberall_praesent.html


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