Staatsekretär Jung

Staatssekretär Ingmar Jung

Dipl.-Ing. Edmund Diesler, Präsident des Bundes Deutscher Oenologen,  begrüßte Staatssekretär Ingmar Jung, der derzeit die Neuausrichtung der Forschungsanstalt Geisenheim für das Land Hessen zu prüfen hat. Diesler kritisiserte nochmals die einseitige Kündigung des Staatsvertrages durch Rheinland-Pfalz und äußerte seine Gewissheit, dass Geisenheim weiterhin das Zentrum der deutschen Weinbauforschung und -lehre bleiben muss.

Bericht im Wiesbadener Kurier vom 16.3.2011:
„Bei der Jahrestagung des Bunds Deutscher Oenologen hat Staatssekretär Ingmar Jung (CDU) die Marschrichtung erläutert, mit der das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Gespräche zur künftigen Neuordnung der Forschungsanstalt begleitet. Ziel des Ministeriums sei es, Lehre und Forschung unter einem Dach zusammenzuführen und die frühere Einheit wieder herzustellen, sagte er bei der Eröffnung der Geisenheimer Tagung. Wie dies konkret aussehen könnte, dazu gibt es aber noch keine Festlegungen.

Seit der Kündigung des Staatsvertrags durch Rheinland-Pfalz werden in Geisenheim mehrere Modelle der künftigen Organisation diskutiert. Der Präsident der Hochschule RheinMain, Detlev Reymann, war im Januar mit einem Vorschlag vorgeprescht, der die institutionelle Einheit von Forschung und Lehre zum Ziel hatte. Die Forschungsanstalt sollte als universitärer Fachbereich in die Hochschule RheinMain eingegliedert werden, so der Wunsch des Präsidenten.

In Geisenheim werden aber auch andere Modelle diskutiert. Ein Konzept sieht eine eigenständige Hochschullösung in Geisenheim vor. Bei einem anderen wäre Geisenheim ein Fachbereich der Universität Gießen. Schließlich gibt es auch die Überlegung, dass die Forschungsanstalt ein eigenständiges Forschungsinstitut, zum Beispiel nach dem Vorbild der Leibniz-Institute werden könnte, die als außeruniversitäre Institut, von Bund und Land finanziert werden.“


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