Das Kürzel „DLR“ erhält für Geisenheim eine neue Bedeutung; waren es bislang lediglich die rheinlandpfälzischen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, so beginnen nunmehr fruchtbare Gespräche mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Beeindruckend!- Campusmanager Robert Lönarz war zu Gast bein Weltraumfrühstück in Limburg-  Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Willsch hatte zu einem Vortrag mit einem NASA-Astronauten eingeladen.

„Es war sehr beeindruckend – einen so sympathischen Menschen kennenzulernen, der unseren wunderbaren Globus schon aus dem All gesehen hat… und er hat mir im Gespräch erzählt, dass er besonders Weine von der Mosel liebt!!!!“, so Lönarz

Auf der akademischen Abschlußfeier wird ein deutscher Astronaut sprechen und im September besucht der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums  den Campus Geisenheim- auch in Geisenheim gibt es viele Forschungsgebiete, die in Verbindung mt dem DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrt-Zentrum)  stattfinden können, u.a. Precision Farming, Klimaforschung.

Wheelock erhielt 1983 einen Bachelor in Angewandten Naturwissenschaften und Ingenieurwesen von der Militärakademie in West Point. Das Georgia Institute of Technology verlieh ihm 1992 einen Master in Luft- und Raumfahrttechnik.

Nach seinem Bachelor-Abschluss wurde Wheelock von der US Army zum Piloten ausgebildet. Danach diente er im pazifischen Raum als Gruppenführer, Platoon Leader, stellvertretender Kompaniechef und Kommandant einer Luftkavallerieeinheit. Am Aviation Directorate of Combat Developments in Fort Rucker (Alabama) arbeitete er als Entwicklungsingenieur im Bereich Bewaffnung. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Naval Test Pilot School in Patuxent River (Maryland) 1993 war er Testpilot am Aviation Technical Test Center in Fort Rucker und erprobte Luftaufklärungssysteme.

Im August 1996 kam Wheelock zum Johnson Space Center und betreute im folgenden Jahr die Space-Shuttle-Missionen als Ingenieur während der Startvorbereitungen.

Wheelock wurde im Juni 1998 von der NASA als Astronautenanwärter vorgestellt. Nach der zweijährigen Ausbildung zum Missionsspezialisten war er Ansprechpartner des Astronautenbüros für Russland im Rahmen des ISS-Programms (Internationale Raumstation). Im Anschluss daran gehörte er den Unterstützungsmannschaften der zweiten und vierten ISS-Stammbesatzung. Ab August 2002 war er Verbindungssprecher für die Besatzungen der Raumstation in Houston.
STS-120

Ab Juni 2006 trainierte Wheelock für seinen ersten Raumflug. Er war Missionsspezialist des Shuttle-Fluges STS-120, der am 23. Oktober 2007 begann und nach 15 Tagen zu Ende ging.
ISS-Expeditionen 24 und 25

Am 15. Juni 2010 startete Wheelock mit dem Raumschiff Sojus TMA-19 zur Internationalen Raumstation. Von Juni bis November 2010 lebte und arbeitete Wheelock an Bord der ISS und übernahm dabei ab September 2010 das Kommando der ISS-Expedition 25.[1] Im August 2010 unternahm Wheelock zusammen mit Tracy Caldwell-Dyson drei Weltraumausstiege, um eine defekte Ammoniak-Kühlmittelpumpe auszutauschen.


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