Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Forschungsanstalt Geisenheim am Rhein im Rahmen der Maßnahme „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ mit 152.115 Euro. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit. Mit der Fördermaßnahme soll die Erforschung von neuen pflanzlichen Rohstoffen vorangetrieben werden. Die Initiative ist Bestandteil der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“.

„Ich gratuliere der Forschungsanstalt Geisenheim. Sie hat wieder einmal ihr bundesweites Renommee unter Beweis gestellt“, freut sich Willsch, der im regen Kontakt mit der Forschungsanstalt steht und diese u.a. vor ein paar Jahren stolz zusammen mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, besucht hatte. Das BMBF sieht in dem Projekt der Forschungsanstalt Geisenheim mit der etwas sperrigen Bezeichnung „Hochdurchsatzphänotypisierung von Ertragsparametern und Mehltaubefall“ ein „Schlüsselprojekt auf dem Weg zur Hochdurchsatzphänotypisierung bei Raumkulturen“, wie der zuständige Staatssekretär im BMBF, Dr. Helge Braun, Willsch mitteilte.

Mit dem Projekt der Forschungsanstalt Geisenheim sollen Verbesserungen in der Rebenzüchtung durch effiziente Hochdurchsatzverfahren, die das Erscheinungsbild von Pflanzen im Feld aufnehmen und auswerten können, ermöglicht werden. Ziel ist es, autonom navigierende Geräteträger zu entwickeln, die Ertragseigenschaften und die Pflanzengesundheit mittels geeigneter Sensoren erfassen. Die Ergebnisse zur Ertragsabschätzung können die Grundlage für Ertragsprognosemodelle und deren Anwendung im Weinbau liefern.

An dem Projekt sind neben der Forschungsanstalt Geisenheim noch das Bundesforschungsinstitut für Rebenzüchtung, die Heinrich Mayer GmbH  Co KG, die Reichardt GmbH sowie die Deutsches Weintor eG beteiligt. Das Projekt ist am 1. November angelaufen und endet am 31. Oktober 2014.


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