Frau Mattmüller-Schultz im Beratungsgespräch

Frau Mattmüller-Schultz im Beratungsgespräch

 

 

Auszug aus der Frankfurter Rundschau, 2.1.2012

http://www.fr-online.de/aus–und-weiterbildung/commis-sommelier-genuss-manager-brauchen-gefuehl-fuers-geschaeft,8458506,11379032.html

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„Nicht so dicht am Endverbraucher sind andere Berufe in der Weinwirtschaft. Die Hochschule RheinMain in Geisenheim bietet eine akademische Ausbildung mit Schwerpunkt Weinhandel an. Dort erwerben Studenten nach sechs Semestern den Bachelor of Science in Internationaler Weinwirschaft. Auch hier gilt: Ein Bezug zum Wein ist vorteilhaft. „40 Prozent unserer Studienanfänger kommen aus Familien mit Weinhandelshintergrund oder sogar direkt von Weingütern“, sagt Wilma Mattmüller-Schultz von der Hochschule Geisenheim, die vor allem Studienanfänger berät.

Vorraussetzung ist ein 26-wöchiges Vorpraktikum, mindestens acht Wochen soll der Student auf einem Weingut verbracht haben, um zu wissen, was es bedeutet, Wein zu erzeugen. „Weinlese ist kein Spaziergang im Weinberg“, sagt Mattmüller-Schultz. Die klassischen Jobs für den Bachelor of Science in der Internationalen Weinwirtschaft liegen in Wein-Handelshäusern, im Einkauf, bei der Qualitätskontrolle oder auch als Produktmanager. Wein-Marketing ist ein wichtiger Aspekt des Studiengangs, manche arbeiten später auf großen Weingütern oder in Kellereien im Vertrieb.

Durch den Schwerpunkt Önologie, der Fachkenntnis vom Weinbau, grenzt sich der Studiengang vom klassischen Betriebswirtschaftslehrgang ab. Fremdsprachen sind ein Muss in diesem Studiengang. Die Studenten lernen fremde Märkte kennen und verstehen. Wer weiß schon, dass die Skandinavier und sogar die Franzosen kein Problem mit Wein in Plastikschläuchen haben? Selbst hochwertige Tropfen verkaufen sich gut in dieser „bagin-box“-Verpackung. Undenkbar in Deutschland, wo ein guter Wein aus einer verkorkten Glasflasche zu kommen hat. Dabei schützt das Vakuum, das sich bildet, vor Oxidierung.“


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