eltweit einmaliges „Klimaprojekt“ an der Forschungsanstalt Geisenheim

An der Forschungsanstalt Geisenheim sind die Weichen für ein weltweit einmaliges, ehrgeiziges Projekt gestellt worden. Unter dem Kürzel “Face“, das für “free carbon dioxide enrichment“ steht, soll eine Infrastruktur aufgebaut werden, mit der die Geisenheimer Forscher in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschergruppen die Auswirkungen künftig weiter steigender CO2-Konzentrationen in Kombination mit erhöhten Temperaturen auf Sonderkulturen – Wein, Obst, Gemüse und Zierpflanzen – untersuchen. In Geisenheim sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass an einem einzigen Standort die gesamte Produktionskette vom Anbau über Verarbeitung und Produktqualität analysiert werden kann. Das Land Hessen unterstützt dieses Vorhaben mit einer einmaligen Anschubfinanzierung von insgesamt einer Million Euro für die Jahre 2009 bis 2011. Diese Mittel fließen im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms LOEWE, ein Programm zur Förderung von Exzellenzforschung. Staatssekretär Gerd Krämer vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst übergab das Genehmigungsschreiben am 28.7.09 dem Direktor der Forschungsanstalt, Prof. Dr. Hans R. Schultz.


Keine Kommentare möglich.