Die FAZ, RheinMain berichtete am 13.4.2012: „Die Opposition hält die Neugründung für überflüssig – denn schon jetzt gibt es Studiengänge in Geisenheim.

Vor genau 140 Jahren wurde im damals preußischen Rheingau eine „Königliche Lehranstalt für Obst- und Weinbau“ aus der Taufe gehoben. Daraus ist die Forschungsanstalt Geisenheim entstanden, die heute bundesweit Ansehen genießt. Ab Januar kommenden Jahres soll Geisenheim zur eigenen Hochschule werden – es wäre die 13. staatliche in Hessen. Mit ihren Studiengängen im Weinbau, in der Getränketechnologie, im Gartenbau oder der Landschaftsarchitektur soll die „Hochschule neuen Typs“ bundesweit Maßstäbe setzen, verspricht die CDU/FDP-Landesregierung. Vor wenigen Tagen wurde im Landtag der Gesetzentwurf eingebracht.

Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) will damit aus der Not eine Tugend machen. Nachdem sich Rheinland-Pfalz im Sommer 2010 quasi über Nacht als Partner aus der Finanzierung der Forschungsanstalt Geisenheim verabschiedet hatte (Anmerkung der Blog-Redaktion: Durch eine SPD-Regierung in Rheinland-Pfalz) , ging es um eine neue Perspektive. Jetzt sollen Forschung und Lehre in Geisenheim eng verzahnt werden. Derzeit sind dort 36 Wissenschaftler und 250 Mitarbeiter tätig.


Keine Kommentare möglich.