…ein Bericht von Herbert Heil im Wiesbadener Tagblatt vom 2. Mai 2012:

„KLIMAWANDEL Radioprogramm aus der Forschungsanstalt Geisenheim / Versuchsanlage zur Absenkung der Volumenprozente

Was geschieht mit dem Wein, wenn sich das Klima ändert? Klimawandel und Weingenuss – ein zentrales Thema, das längst nicht nur Winzer und Wissenschaftler umtreibt, sondern auch den ganz normalen Weintrinker, der weiterhin seinen Schoppen genießen möchte.

Der Deutschlandfunk hat zu dem Thema eine Livesendung produziert. Mit dabei: Professor Monika Christmann, Leiterin der Abteilung Kellerwirtschaft an der Forschungsanstalt Geisenheim, Manfred Stoll, kommissarischer Leiter Weinbau, dazu die Oestricher Winzerin Desiree Eser sowie aus Berlin zugeschaltet der Weinexperte und Autor Stuart Pigott. Sie alle standen Rede und Antwort, souverän moderiert von Jörg Münchenberg.

Alkoholgehalt nimmt stetig weiter zu

Manfred Stoll bilanzierte zunächst den Jahrgang 2011, der sehr aromatisch und füllig ausgefallen sei und die Winzer frohlocken lasse. Und auch Desiree Eser lobt den 2011er und sieht für Deutschland und speziell den Rheingau keine Gefahr für den deutschen Riesling, der von der Klimaerwärmung eher profitiere, als dass er Schaden genommen habe. Allerdings habe auch sie beobachtet, dass die Alkoholwerte in die Höhe gehen. Statt 11,5 für einen Kabinett seien es jetzt durch die Bank 12,5 Prozent Volumenprozent. Die Aufgabe des Winzers sei es deshalb, darauf zu achten, dass die Leichtigkeit und Frische des Weins nicht verloren gehe.

(…)

Stuart Pigott hingegen sieht das Markenzeichen des deutschen Weins, Eleganz und Frische, ein wenig in Gefahr. Man müsse gegensteuern, um die Sache wieder in den Griff zu kriegen. Und hier kommt das in Geisenheim entwickelte Projekt Alkoholmanagement ins Spiel, (…)

Weiterlesen: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/geisenheim/11925135.htm

 

 

 


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