Klaus-Peter Willsch MdB

Klaus-Peter Willsch MdB

Klaus-Peter Willsch (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg, gratuliert der Forschungsanstalt Geisenheim dazu, den ersten Schritt in die Überführung zu einer „Hochschule mit besonderer Ausrichtung“ mit der Verabschiedung der Teilnovelle des Hessischen Hochschulgesetzes geschafft zu haben. „Geisenheim wird durch die Überführung in eine Hochschule mit besonderer Ausrichtung ihre überragende Bedeutung in den Forschungsfeldern Weinbau, Gartenbau und der Getränkeforschung noch weiter festigen“, so Willsch.

Keine andere Forschungseinrichtung in Deutschland genießt auf den Forschungsfelder Weinbau, Gartenbau und der Getränkeforschung eine vergleichbare nationale und internationale Reputation: enge Verbindung und Kooperationen bestehen mit Einrichtungen in der Schweiz, in Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn und Griechenland, in Thailand, Australien, Indien, Südafrika und den USA. Zurzeit existieren 44 Forschungsprojekte mit Institutionen in 26 Ländern weltweit. Außerdem gibt es Lehrkooperationen mit 37 Institutionen in 18 Ländern.

Enge Zusammenarbeit pflegt die FA Geisenheim auch mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR e.V.. Klaus-Peter Willsch MdB hatte in seiner Funktion als Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundestages im Juli 2011 durch die Einladung an den ehemaligen Astronauten Ernst Messerschmid als Hauptredner der akademischen Abschlussfeier in Geisenheim initiiert.

„Für mich sind die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Luft- und Raumfahrt und Weinbau bzw. Landwirtschaft offensichtlich. Daher freut es mich, dass die FA Geisenheim und das DLR fest entschlossen sind, zukünftig zusammen zu arbeiten“, so der Hohensteiner.

Willsch hatte den Direktor der FA Geisenheim, Prof. Schultz, mit dem Vorstandsvorsitzenden des DLR, Prof. Wörner, eingeladen, sich über mögliche Kooperationen auszutauschen. Aus diesen Gesprächen sind Kooperationsmöglichkeiten bei der Nutzung von Satellitendaten für die Landwirtschaft, insbesondere für den Wein- und Gemüseanbau, aber auch beim Einsatz kleinerer unbemannter Flugsysteme (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) z. B. für den Einsatz von Fernerkundungsmitteln oder Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln identifiziert worden.

„Unbemannte Systeme sind zukünftig in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Wir machen oftmals den Fehler, nur an militärische Nutzbarkeit von „Drohnen“ zu denken. Wenn allerdings die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Programm mit unbemannten Flugsystemen zum Schutz von Rehkitzen in der Landwirtschaft fördert, dann ist es doch nur naheliegend, auch in anderen Bereichen der landwirtschaftlichen Forschung über Einsatzmöglichkeiten nachzudenken. Ich bin überzeugt, dass die Weinbauregion Rheingau hier nur profitieren kann“, erklärt Willsch.


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