FOTO. A. WÜNSCH

 

„Besonderheit ist die Anpflanzung mehrerer Rebstöcke an einem künstlich angelegten „Weinberg“ in Südhanglage. Er soll die Bedeutung Hessens als Weinland mit den Weinbaugebieten Hessische Bergstraße und Rheingau unterstreichen.“ – Quelle. Wikipedia

Seyffardt kümmert sich um den Weinberg im Exil,  07.05.2009 Ein hessischer Weinberg mitten in Berlin

Rheingau-Taunus/Berlin. Dem Rheingauer CDU-Landtagsabgeordneten und  Weinbaupolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Peter Seyffardt liegt schon von Berufswegen guter  Wein sehr am Herzen. Seyffardt, der in Martinsthal im Rheingau selbst  ein Weingut betreibt, machte sich auch für einen  hessischen Weinberg im Exil stark.

2006 hat die hessische Landesvertretung in Berlin auf einem  neu erworbenen Grundstück unter anderem einen kleinen Weinberg  angelegt. Seyffardt meldete sich diesbezüglich vor einigen Tagen beim  hessischen Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigten des Landes beim Bund, Michael Boddenberg, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass die Reben in Berlin noch nicht geschnitten und  gebunden seien.

Der Minister reagierte prompt, dankte Seyffardt für die aufmerksame Nachfrage und verkündete in seiner Antwort an den Landtagsabgeordneten, dass die Aufgaben inzwischen erledigt seien.

Der Pflegeturnus für den hiesigen Weinberg ist eng mit der Forschungsanstalt Geisenheim abgesprochen und wird konkret von einer Oberschulklasse in Berlin betreut. In diesem Jahr hat die Wetterentwicklung – ähnlich wie im Rheingau – auch in Berlin dazu geführt, dass bereits vor den Ostertagen das Temperaturniveau des Junis erreicht wurde, was einen Vegetationsvorsprung von wenigstens zwei Wochen bedeutet. Insgesamt hat die Natur, so die Forschungsanstalt, in den letzten drei Wochen eine Entwicklung durchgemacht, für die sie normalerweise fünf Wochen bräuchte. Der Pflegetermin in der laufenden Kalenderwoche wurde bereits im Januar 2009 mit der Forschungsanstalt Geisenheim und der Agrarklasse der Berliner Carl-Legien-Schule vereinbart“, so der Minister in seinem Schreiben an Seyffardt.

Seyffardt war von Berlinreisenden auf den Zustand des Weinbergs in Berlin aufmerksam gemacht worden und nahm sich der Sache umgehend an. Er zeigt sich zuversichtlich, dass der Weinberg beim Hausherrn – Staatsminister Michael Boddenberg – in guten Händen ist, der hier sehr schnell und umsichtig gehandelt hat. Für den Fall, dass sich für die Berliner Weinlese und Verkostung der Weine ebenfalls kaum vorhersehbare Terminverschiebungen ergeben sollten, sicherte Seyffardt dem Minister eine „unbürokratische und selbstlose“ Unterstützung aus dem Rheingau zu.

 


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