Die Tage der Forschungsanstalt Geisenheim sind gezählt ...

Die Tage der Forschungsanstalt Geisenheim sind gezählt …

 

Das Gutachten des Wissenschaftsrats über die neue Hochschule in Geisenheim

Prof. Dr. Hans R. Schultz, Gründungspräsident der Hochschule Geisenheim

Der Wissenschaftsrat wurde am 5. September 1957 gegründet und unterbreitet den Regierungen von Bund und Ländern Vorschläge zur Hochschulausbildung und für die Förderung der Wissenschaft. Sich einer Bewertung durch den Wissenschaftsrat stellen zu müssen ist für jede Institution eine große Herausforderung und das Votum ist genauso gefürchtet wie geachtet.

Prüfung des „Geisenheimer Konzepts“ – „Hochschule Neuen Typs“

In den Jahren 2006 und 2011 verfasste der Wissenschaftsrat zwei Grundsatzdokumente  zur Differenzierung der Hochschulformen in Deutschland. Hierin sprach er sich für die Entwicklung und Entstehung neuer Organisationsformen und Hochschultypen aus, die nicht der klassischen Einteilung  in Universitäten und Fachhochschulen entsprechen, den „Hochschulen Neuen Typs“. Diese Empfehlungen des Wissenschaftsrats wurden im „Geisenheimer Grundkonzept“ zur Bildung einer solchen Hochschule im Laufe des Jahres 2011 aufgenommen und auf die spezifischen Bedingungen am Standort angepasst. Auslöser für die Entwicklung dieses Konzepts war die Kündigung des Staatsvertrags für die Forschungsanstalt Geisenheim durch das Land Rheinland-Pfalz 2010, was zum „Hinterfragen“ der Strukturen und der Ausrichtung des Standorts durch die hessische Landesregierung führte und neue Strategien verlangte.

Durch die darauf folgende politische Entscheidung  in Geisenheim 2013 die deutschlandweit erste „Hochschule Neuen Typs“ gemäß den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu gründen und gleichzeitig den Wissenschaftsrat mit der Konzeptprüfung  zur Bildung einer solchen Einrichtung zu beauftragen beging das Land Hessen hochschulpolitisches Neuland und Geisenheim musste sein Zukunftskonzept 2012 detailliert darlegen.“   Fortsetzung folgt …


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