Dass Sinnesphysiologie, sensorische Prüfverfahren und Statistik Gebiete der Sensorik sind, die Konzentration, Ausdauer und Gründlichkeit erfordern, erfuhren jetzt die Studierenden des 3. Semesters der Studiengänge Weinbau und Getränketechnologie im beginnenden Wintersemester 2013/14 „am eigenen Leib“. Um das in den ersten Vorlesungen neu erworbene Wissen rund um Sensorik zu vertiefen, wurden zum ersten Mal andere Produkte wie üblich verkostet. Stapelchips, Mini-Schokoküsse, weiße Limonade und Cola standen auf der Liste, wo üblicherweise Wasser, Saft oder Wein zum Einsatz kommen.Die Ergebnisse verblüfften dabei sowohl die Dozenten Rainer Jung und Christoph Schüssler als auch die Studierenden. „Die wesentlich teureren Markenprodukte waren nur teilweise von den „No names“ zu unterscheiden und konnten die Probanden nicht überzeugen. Interessanterweise konnte auch in einer Probenreihe von sechs Produkten die Markencola ebenfalls nicht eindeutig identifiziert werden“, so Prof. Dr. Rainer Jung, sichtlich zufrieden mit dieser Sensorikübung der besonderen Art. Eins steht jetzt schon für ihn fest: im nächsten Studiensemester geht es weiter mit „Sensorik einmal anders“.


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