Wenn jetzt  jemand behauptet, das Erasmus-Austauschprogramm sei nutzlos und reine Geldverschwendung, dem ist die Lektüre des aktuellen Erasmus-Impact-Berichtes zu empfehlen und vor allem der Ausspruch der EU-Bildungskoordinatorin ans Herz gelegt. Sie sagte während der Vorstellung des Berichts, es seien schon mehr als eine Millionen Babys binationaler Partnerschaften geboren, die während eines Erasmus-Austausches entstanden. Ein Drittel der Erasmus-Studenten, welche sich in einer Beziehung befinden, hätte demnach den festen Partner im Ausland kennengelernt. Studenten, welche an keinen Austauschprogramm beteiligt waren, hatten hingegen nur zu 13% einen ausländischen Partner.

Mehr gelebter Kulturaustausch und Überwindung von Vorurteilen als das Führen von internationalen Partnerschaften ist kaum denkbar. Und das ist doch der Sinn des Erasmus-Programms.

Der Bericht ist unter europa.eu auf Englisch abrufbar. Die Statistiken über die Partnerschaften befinden sich auf Seite 131.

Für alle noch Unschlüssigen, Infos über Erasmus- und auch andere Studienaustausche bekommt Ihr im International Office im Müller-Thurgau-Haus direkt neben der Mensa.


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