Fruit Logistica

Auf der Leitmesse für den internationalen Fruchthandel präsentierten vom 04.-06.02.2015 rund 2700 Aussteller aus 84 Ländern ihr Angebot. Dabei standen sowohl heimische Frischprodukte wie Äpfel oder Kartoffeln als auch exotische Früchte wie Papaya, Orangen oder Cocoyam im Mittelpunkt.

Die Messe ist eine Fachbesuchermesse mit internationalem Publikum. So kommen immerhin 80% der 65.000 Besucher und 90% der Aussteller aus dem Ausland – ein Abbild des hohen Internationalisierungsgrades dieser Branche. Neben Preisen für Innovationen, bei denen sich die Branche hauptsächlich selbst feiert, geht es bei solchen Messen überwiegend um Geschäftstreffen und Vertragsabschlüsse. Aber auch Fragen und Probleme der Fruchtlogistik werden diskutiert:

Themen waren unter anderem asiatische Frischeketten, die jährlich um 40 bis 50% wachsen, jedoch beispielsweise in China Verlustraten von 30% verdorbenen Frischprodukten haben. Pflanzen, die bald kein Sonnenlicht mehr benötigen. Möglich machen soll es eine neue LED-Technologie. Und die deutsche Frischebranche diskutierte über die Auswirkungen und den Umgang mit dem Mindestlohn. Dabei wurde deutlich, dass die Erzeuger ihre Preise anpassen werden.

Wer sich für die internationalen Wertschöpfungsketten von Frischprodukten interessiert und beispielsweise der Frage nachgehen möchte, wie diese vom Feld auf den Teller der Konsumenten gelangen, dem sei der neue Studiengang der Hochschule Geisenheim „Logistik und Management Frischprodukte“ empfohlen. Planmäßiger Studienbeginn ist das kommende Wintersemester 2015/2016.

Weitere Informationen: www.hs-geisenheim.de/logistik


Keine Kommentare möglich.