IPM 2015 in Essen

Rote Rosen, Tulpen, Anemonen: Zum Valentinstag am 14. Februar vergewissern sich so manche Liebenden ihrer Liebe mit allerlei Blumen – unter tätiger Mithilfe der Blumenhändler und Süßwarenindustrie, die ihn bis heute verstärkt bewirbt. Kein Wunder also, dass für Floristen der Valentinstag einer der umsatzstärksten Tage des Jahres ist. 2012 waren es 120 Millionen Euro – der „Tag der Liebe“ ist also einiges wert.

Am liebsten werden zum Valentinstag Rosen verschenkt. Da in Mitteleuropa im Winter jedoch keine perfekten Bedingungen für den Anbau von Rosen herrschen, werden große Mengen aus Regionen in Äquatornähe importiert. Den Klassiker „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef wörtlich genommen, erreichen Flugimporte von Rosen aus sogenannten Drittländern wie Kenia, Sambia oder Ecuador zumeist im Februar ihren Höhepunkt. So importiert die Lufthansa Cargo nach eigenen Aussagen zum Valentinstag 2015 rund 1500 Tonnen – Tendenz steigend.

Bis die Rosen letztlich in den Blumenvasen landen, muss im Hintergrund so einiges organisiert und beachtet werden: Die Produktion mit anschließendem Transport nach Deutschland. Dabei sind Lagerungstechniken und die Steuerung von Transportwegen gefragt. In Deutschland dann der Transport zu den Floristen; immer im Auge: Die richtige Lagerung und schnelle Transporte. Immerhin sollen die Rosen nicht in verwelktem Zustand ankommen und als Ladenhüter enden.

Eine komplizierte Aufgabe also, die großen Mengen an blühenden Rosen zielgenau in die Blumenläden zu bringen. Wie das geht, kann man u.a. im neuen Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ an der Hochschule Geisenheim lernen. Geplanter Studienstart ist das kommende Wintersemester 2015/2016.

Weitere Informationen zum Studiengang auf www.hs-geisenheim.de/logistik


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