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Der Alumi-Verband schenkte Akademische Hüte, eine Geisenheimer Nadel und für die Damen eine gelbe Rose

Ein Bericht im Wiesbadener Kurier von Thorsten Stötzer vom 20.07.2015

„GEISENHEIM – Die Absolventen-Zahlen imponieren bei der traditionellen akademischen Abschlussfeier in der Hochschule Geisenheim. 112 Bachelor- und 26 Master-Urkunden werden zum Ende des Sommersemesters verliehen. Fast alle diese Jung-Wissenschaftler dürften übrigens ihr Studium in Geisenheim begonnen haben, als die Hochschule noch nicht ihren heutigen Namen trug.

Ein Ansatzpunkt, um über die jüngsten Jahre zu reflektieren. „Das ist keine schlechte Entwicklung, manchmal gibt es Wachstumsschmerzen“, meint Hans Reiner Schultz, der Präsident der Hochschule. Als „behütete Hochschulwelt“ beschreibt er die Geisenheimer Verhältnisse, im Berufsleben gehe es dagegen zunehmend komplexer und kurzlebiger zu, da sei die richtige Balance wichtig.

„Gut, aber nicht optimal“

Otmar Löhnertz, der Vizepräsident Lehre, zieht ebenfalls eine Zwischenbilanz. Die finanzielle Ausstattung sei „in Ordnung“ und die Studienbedingungen „sehr gut, aber nicht optimal“. Er weist auf künftige neue Bachelor-Studiengänge hin: Einer ist dem Thema Lebensmittelsicherheit gewidmet, bei dem anderen geht es um Logistik und Management bei Lebensmittelfrischprodukten.

Löhnertz ermuntert die Absolventen außerdem dazu, über den Tag hinaus Kontakt mit Geisenheim zu halten. Dazu bieten sich das Institut für Weiterbildung sowie die Alumni-Organisation mit ihren über 2600 Mitgliedern an, als deren Präsident Robert Lönarz spricht. Die Hochschule müsse noch „manches anpassen und optimieren“, könne aber zugleich auf vielem Bewährtem aufbauen. „Wir leben die Familie Geisenheim“, beteuert Lönarz. Zudem sei „das Niveau der Geisenheimer Abschlüsse on top“, sogar „weltweit geschätzt“. Lediglich der Glanz einer Festrede fehlt diesmal bei der Feier: Die Grünen-Politikerin Claudia Roth, Vize-Präsidentin des Bundestages, musste absagen. „Wahrscheinlich ist sie gerade dabei, namentlich über Griechenland abzustimmen“, so Löhnertz. (…)“

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