»5er Garten«, GrashalmInstitut, 2015

Ein Kunstobjekt des GrashalmInstituts von Thomas May.
Das GrashalmInstitut ist ein Kunstprojekt von Thomas May, dass die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und der Pflanze Gras mit Sammlungen, Aktionen und Objekten weltweit untersucht. Für diese Kunstprojekte bedient sich das GrashalmInstitut eines wissenschaftlichen Rahmens, um sich, theoretisch unterstützt, auf primär subjektive, also künstlerische Weise dem »Phänomen« Gras anzunähern.

Das »GrashalmInstitut« hat sich um das »GrashalmProjekt« entwickelt, das seit Jahren Grashalme sammelt, die nach gleichen Materialvorgaben von Menschen in ganz unterschiedlichen Ländern geschnitzt worden sind. Dieses internationale drei-dimensionale Abbild der Pflanze wird katalogisiert und immer wider in Installationen auf Rollrasen ausstellt.
Ausgehend von dieser Sammlung kamen weitere Sammlungen zum Thema Gras dazu, die vom GrashalmInstitut archiviert und dokumentiert werden. Gleichzeitig werden künstlerischen Feldversuche, Objekte und Workshops initiiert, die sich mit Phänomenen rund um das Thema Gras befassen.
Der »5er Garten« ist ein Forschungsobjekt des GrashalmInstituts.
Ein hängender Garten für maximal fünf Personen, ein geschlossener Garten, »hortus conclusus«, der nur mit dem Kopf besucht werden kann. Während die Aussenseite des Objekts zu Beginn nur aus Erde besteht, wächst im Inneren Gras. Maximal fünf Personen können über Öffnungen ihre Köpfe hinein stecken, um darin über Gras zu sprechen.
Das Objekt lebt und verändert langsam sein Aussehen.
In einem langzeit Versuch an der Hochschule Geisenheim wird unter permanenter Pflege die Veränderungen am 5er Garten beobachtet und dokumentiert.

www.grashalminstitut.de

Größe: 2,20 im Durchmesser, Material: Eisen und Gras

Der »5er Garten« entstand mit freundlicher Unterstützung der Fa Fertigrasen Büchner

URL: www.open-campus.de

 


Keine Kommentare möglich.