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Grund zur Freude hatten: VDI-Bezirksvereinsvorsitzender Dipl.-Ing. Sven Freitag, Maike Anika Seiler (Hochschule RheinMain), Sandra Schedler (Hochschule Geisenheim), Tobias Heckmann (FH Bingen),Philippe-Conrad Conzen (Hochschule Geisenheim), Prof. Heinz-Ulrich Vetter (VDI) Laudator. Bild: Loewemedia

In der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure, VDI Rheingau-Bezirksverein, die am 08. März 2016 um 18 Uhr in der Stadthalle Flörsheim stattfand, wurden vier Absolventen der regionalen Hochschulen mit Förderpreisen für hervorragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Nach der Laudatio von Prof. Heinz-Ulrich Vetter überreichte der Vorsitzende, Dipl.-Ing. Sven Freitag, vor über 150 Mitgliedern und Gästen die Urkunden an die Preisträger. Die Preise sind mit jeweils 500 EUR dotiert und beinhalten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft der Preisträger im VDI.

Zum Abschluss der Versammlung hielt Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, einen Vortrag über das Thema „Bauen im Weltall“ und erläuterte die dabei auftretenden enormen Schwierigkeiten.

Den VDI-Förderpreis 2016 erhielten: (in alphabetischer Reihenfolge)

Philippe-Conrad Conzen, Bachelor of Science (B.Sc.)
aus 56072 Koblenz

Hochschule Geisenheim University, Studiengang Weinbau und Getränketechnologie
Studienrichtung Weinbau und Oenologie

Philippe-Conrad Conzen absolvierte das Bachelor-Studium Weinbau und Oenologie in der Regelstudienzeit mit der Gesamtnote 1,4 „Sehr gut“. In seiner ebenfalls mit „sehr gut“ Preisträger bewerteten Bachelor-Arbeit befasste er sich mit dem Einfluss des Lichtes auf das Wachstum veredelter Reben.

 

Tobias Heckmann, Master of Science (M.Sc.)
aus 55411 Bingen
Fachhochschule Bingen, Fachbereich 2 – Technik, Informatik und Wirtschaft
Studiengang Informationssysteme

Tobias Heckmann machte nach dem Abitur eine Ausbildung als Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration, studierte dann an der Fachhochschule Bingen den Bachelorstudiengang Informatik. Gleich im Anschuss absolvierte er ebenfalls in Bingen den Master-Studiengang Informationssysteme, den er mit der Gesamtnote 1,2, „Mit Auszeichnung“ abschloss.

In seiner Master-Arbeit beschäftigte er sich mit Sicherheitslücken im Bezahlsystem renommierter Kreditkarten-Anbieter, analysierte diese und machte Vorschläge für das Bundeskriminalamt, um die Sicherheit beim Bezahlen mit Kreditkarten zu erhöhen.

 

Sandra Schedler, Master of Science (M.Sc.)
aus 54518 Osann-Monzel

Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökothrophologie und Umweltmanagement in Kooperation mit der Hochschule Geisenheim University
Studiengang Oenologie

Nach Beendigung des erfolgreichen Bachelor-Studiums Weinbau und Oenologie in Geisenheim absolvierte Frau Schedler anschließend den Masterstudiengang „Oenologie“ mit der Gesamtnote 1,1 „Sehr gut“. Dieser wird in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität in Gießen durchgeführt wird.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat sich Frau Schedler mit der Esca-Krankheit der Weinrebe befasst, die in den letzten zwei Jahrzehnten in qualitativer und quantitativer Hinsicht große Schäden in der Weinwirtschaft verursacht hat. Nach umfangreichen Versuchen mit auf verschiedene Weise infizierten Rebstecklingen und nicht belasteten Pflanzen als Kontrollgruppe gelang es Frau Schedler einen möglichen Esca-Marker zu identifizieren. Damit hat sie vielversprechende Grundlagen für die weitere Esca-Forschung gelegt, die das Ziel hat, zukünftig einen latenten Esca-Befall durch eine markergestützte Diagnose frühzeitig erkennen zu können.

 

Maike Anika Seiler, Bachelor of Engineering (B.Eng.)
aus 65779 Kelkheim
Hochschule RheinMain, Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Studiengang Umwelttechnik

Maike Anika Seiler hat nach dem Abitur im Wintersemester 2011 an der Hochschule RheinMain Rüsselsheim das Bachelor-Studium Umwelttechnik aufgenommen, das sie in der Regelstudienzeit mit der Gesamtnote 1,2 beendete.

Die Aufgabe der Abschlussarbeit von Frau Seiler bestand darin, eine allgemeingültige Analysenmethode zu entwickeln, mit der Perchlorat, eine oft in Wasser und Grundwasser befindliche schädliche chemische Verbindung, nachgewiesen werden kann. Somit sind quantitative Aussagen über die Wasserqualität möglich. Die Ergebnisse von Frau Seiler werden demnächst in der Fachliteratur publiziert und in die Entwicklung einer DIN-Norm einfließen.


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