Entwurf mit hoher Funktionalität wird Grundlage für die Hochbauwettbewerbe zur Entwicklung des Hochschulstandortes

Entwurf der Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH und des Büros Die Landschaftsarchitekten Bittkau-Bartfelder und Ing. GbR

Entwurf der Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH und des Büros Die Landschaftsarchitekten Bittkau-Bartfelder und Ing. GbR

„Mit dem Abschluss des städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des grünen Campus‘ Geisenheim ist für die Hochschule Geisenheim University ein wichtiger Meilenstein erreicht“, so Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, bei der Präsentation der Sieger-Entwürfe des städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs für den Campus Geisenheim am Mittwoch, 13. Juli 2016, im Domzentrum Geisenheim. „Auf Grundlage des Sieger-Entwurfs wird ein Hochschulcampus entstehen, der beste bauliche Rahmenbedingungen für Lernen, Lehre und Forschung schafft und die Hochschule in ihrer positiven Entwicklung unterstützen kann.“

Sechzehn Bewerber aus der gesamten Republik hatten ihre Entwürfe für den baulichen und infrastrukturellen Ausbau des Hochschulstandortes im Rheingau eingereicht. Ein Preisgericht mit Vertretern der Hessischen Ministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Finanzen, des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen sowie mit renommierten Architekten und Freiraumplanern hatte gemeinsam mit Geisenheims Bürgermeister Frank Kilian und Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim, nach intensiver Beratung drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben.

Der erste Preis geht an den Entwurf der Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, und des Büros Die Landschaftsarchitekten Bittkau-Bartfelder und Ing. GbR aus Wiesbaden. „Der Sieger-Entwurf ist funktional, passt zu uns als Hochschule Geisenheim und ist mit den Bestimmungen des Denkmalschutzes voll vereinbar“, lobte Prof. Dr. Hans Reiner Schultz. „Das Freiraum- und Gebäudekonzept wird den Campus komplett verändern, mit den anstehenden baulichen Veränderungen sind wir in zehn Jahren infrastrukturell ungleich besser aufgestellt.“

Der Sieger-Entwurf sieht mit dem neuen Hörsaalgebäude einen signifikanten baulichen Akzent vor, der für die Hochschule adressbildend wirken soll. Auf dem bisherigen Parkplatz vor dem Verwaltungsgebäude soll der Bau ein neues Entree und gleichzeitig die Verbindung zum Zentralen Institutsgebäude bilden. Enger vernetzt werden auch der Standort Monrepos und die Anlagen nördlich der Bahnlinie; zwei Gebäude mit verbindendem Brückenbau über den bisher trennenden Schienen sollen hier räumliche Nähe schaffen und die interdisziplinäre Lehre begünstigen.

Für die bauliche Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Geisenheim stehen bis 2025 insgesamt fünfundsiebzig Millionen Euro aus dem HEUREKA-Programm der Landesregierung und dem Hochschulpakt-Invest-III-Programm zur Verfügung. Auf der Grundlage des Sieger-Entwurfs startet ab September ein Hochbauwettbewerb für das Institutsgebäude Logistik, das Laborgebäude Lebensmittelsicherheit, ein neues Hörsaalgebäude sowie das Getränketechnologische Zentrum.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger können die eingereichten und prämierten Entwürfe wie folgt besichtigen:

13. Juli 2016                 16:00 bis 18:00 Uhr, Domzentrum
14. und 15. Juli 2016  14:00 bis 18:00 Uhr, Domzentrum
16. Juli 2016                 13:00 bis 16:00 Uhr, Domzentrum
19. bis 29. Juli 2016    werktags jeweils von 11:00 bis 14:00 Uhr, Aula der Hochschule Geisenheim


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