Scheck über die Einnahmen aus dem Verkauf syrischer Spezialitäten auf dem Street Food Festival überreicht

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Eine ganz besondere Aktion hatte die Hochschule Geisenheim für das Street Food Festival zum Muttertags-Fest im Mai initiiert: Drei Köche aus Syrien, die zu diesem Zeitpunkt in der Flüchtlingsunterkunft in Lorch lebten, kochten und verkauften gemeinsam mit Mensa-Chef Sébastien Loison authentische syrische Spezialitäten. Ein Angebot, das regen Zuspruch fand: Schon nach wenigen Stunden waren Weinblätter und Co. ausverkauft. Der Erlös aus diesem Verkauf kommt nun zu einhundert Prozent der Flüchtlingshilfe der Stadt zu Gute. Am  3. August 2016 überreichte Angela Diermeyer, Koordinatorin des Projekts „Study & Work“ an der Hochschule Geisenheim, den Spendenscheck über 506,10 Euro an Bürgermeister Frank Kilian und die neue Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Geisenheim, Dubravka Kamm.

„Es war toll zu sehen, wie engagiert unsere Köche gemeinsam zu Werke gingen und wie viel Spaß sie an diesem Projekt hatten. Sie haben gezeigt, dass Integration über gemeinsames Kochen ganz wunderbar funktioniert – allen Sprachbarrieren zum Trotz“, so Angela Diermeyer. „Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, den Geisenheimern, die das Angebot so begeistert angenommen haben, sowie bei Johnny Grisse von Edeka Grisse, der Zutaten für alle Gerichte gespendet hat.“

Frank Kilian und Dubravka Kamm zeigten sich beeindruckt von der Idee und Initiative aus dem Projekt „Study & Work“. Die Spende der Hochschule will die Flüchtlingsbeauftragte in die Schulausstattung von Flüchtlingskindern investieren, die im September ihren ersten Schultag in Geisenheim absolvieren.


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