Forschungsprojekt „CH4ScarabDetect“ kann die nächsten Jahre mitverfolgt werden

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Carolyn-Monika Görres (Ph.D. Agroecology), Stipendiatin der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen beschäftigt sich mit der Erkennung von unterirdischen Bodenschädlingen ohne direkte Probennahme lediglich anhand von deren Gasausscheidungen (Methan).

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Das sogenannte European Fellowship ermöglicht Wissenschaftlern in einem europäischen Land der Wahl zu arbeiten. Carolyn-Monika Görres als Postdoc der Hochschule Geisenheim widmet sich der Erforschung zum Thema „Erkennung und Quantifizierung von Methanemissionen durch Käferlarven unter Verwendung stabiler Kohlenstoffisotope (CH4ScarabDetect: Detecting and quantifying CH4 emissions from scarab larvae using stable carbon isotopes)“. Oder, wie Prof. Dr. Claudia Kammann beim offiziellen Empfang Anfang des Jahres das Thema für Nicht-Wissenschaftler erklärte: „Engerling-Larven stoßen, im Gegensatz zu vielen anderen Insektengruppen, Methan aus – wie kleine „Kühe des Bodens„. Sie verraten daher ihre Anwesenheit, wenn man messen kann, wie viel Methan sie im Boden produzieren. Dabei gibt es aber ein Problem: Spezialisierte Bodenmikroorganismen verzehren einen Teil dieses Methans. Wir wollen daher Methoden entwickeln, mit denen beide Flüsse gleichzeitig gemessen werden können: Die Methan-Abgabe durch die Larven, und den Methanverzehr der Bodenmikroorganismen. Ziel ist es, mit der Messmethode im Freiland sagen zu können, wie stark ein Boden befallen ist – ohne die sonst üblichen, schweißtreibenden Grabungsarbeiten.“

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Seit kurzem berichtet Carolyn-Monika Görres auf ihrem neuen Blog über den aktuellen Stand des spannenden Forschungsprojekts.

Mehr dazu unter: https://carolyngoerres.wordpress.com/

 

 


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