Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, besichtigt mit Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz die Baustelle am Eibinger Weg

MdL Petra Müller Klepper, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Studentenwerks Frankfurt am Main, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Andreas Monz, Leitender Ministerialrat in der Hessischen Staatskanzlei, Studentenwerk-Geschäftsführer Konrad Zündorf, Staatssekretär Ingmar Jung und der Bürgermeister der Hochschulstadt Geisenheim Frank Kilian (v.l.n.r.) besichtigen die Baustelle.

Der Innenausbau ist in vollem Gange, in den nächsten Tagen werden die Bauarbeiter im zukünftigen Studierendenwohnheim am Eibinger Weg den Estrich verlegen und mit Putz-Arbeiten beginnen. „Wir sind seit dem Baubeginn im Juni so weit gekommen wie wir wollten“, fasste Bauleiter Stephan Löhr bei der Begehung der Baustelle mit Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, und Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz am Montag, 12. Dezember 2016, zusammen. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und des Studentenwerks Frankfurt am Main nahmen Jung und Schultz das dreistöckige Gebäude mit seinen 27 Wohneinheiten, dem Gemeinschaftsraum und einer Gemeinschaftsterrasse unter die Lupe.

Das Land Hessen, das dem Studentenwerk das Grundstück des Wohnheims im kostenfreien Erbbaurecht überlassen hat, unterstützt den Bau mit einer Förderung in Höhe von 432.000 Euro. Staatssekretär Jung erklärte: „Wir sind froh, dass das hochattraktive Studienangebot an Hessens Hochschulen so viele Studierende anspricht. Deswegen freuen wir uns umso mehr über die sehr gute Zusammenarbeit mit den Studentenwerken – unter anderem bei der Organisation von Wohnraum: Für das neue Studierendenwohnheim in Geisenheim hat die hessische Landesregierung kostenfrei ein Grundstück bereitgestellt. Zudem erhalten die hessischen Studentenwerke von der Landesregierung nach Erhöhungen in den Landeshaushalten 2015 und 2016 eine weitere zusätzliche Förderung in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. Damit erhöht sich die Landesförderung auf rund 21,1 Millionen Euro pro Jahr. Projekte wie das neue Studierendenwohnheim zeigen: Das ist sehr gut investiertes Geld.“

Hochschul-Präsident Schultz erläuterte: „Das Wohnheim ist ein kleiner, aber wesentlicher Baustein in der gesamten Entwicklung des Hochschulstandortes Geisenheim mit dem geplanten Ausbau unseres Campus‘. In diesem Jahr haben so viele junge Menschen wie nie zuvor ihr Bachelor-Studium an unserer Hochschule aufgenommen. Es ist wichtig, dass uns mit dem Land Hessen und dem Studentenwerk Frankfurt am Main zwei starke Partner dabei unterstützen, diesen Studierenden bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die einmalige Lage ist dabei natürlich ein ganz besonderes Plus.“

Das Wohnheim soll das Zuhause für junge Menschen aus aller Welt werden und Raum für gegenseitigen Austausch bieten. Es soll dazu beitragen, hochschulnahen und preisgünstigen Wohnraum für Studierende in Geisenheim zu schaffen. Die zukünftigen Mieterinnen und Mieter im Eibinger Weg werden in Einzelappartements in der Größe von 20 Quadratmetern mit eigenem Bad und Kochnische wohnen. Ein Appartement ist barrierefrei. Die Zimmer sind komplett möbliert mit Bett, Schreibtisch und -stuhl, Regal und Kleiderschrank. Darüber hinaus befindet sich in jedem Zimmer ein Internet- sowie Satellitenfernsehanschluss. Der künftige Mietpreis soll bei 313 Euro liegen, inklusive aller Nebenkosten.

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Studentenwerks Frankfurt am Main, der die Hochschule als „echtes Schmuckstück in der hessischen Hochschullandschaft“ bezeichnete, unterstrich: „Schön, dass auch die Hochschule Geisenheim ein Studierendenwohnhaus bekommt. Klein, aber fein und von strategischer Bedeutung für die Hochschule. Die hohe Attraktivität des Standortes wird hiermit noch weiter steigen.“ In Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen und dem Baufortschritt soll das Wohnheim voraussichtlich im April 2017 eröffnet werden.


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