Besichtigung des LOEWE-Forschungsprojekts FACE2FACE

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Das Beste aus zwei Welten: Die Hochschule Geisenheim verbindet in Bildung und Forschung die Stärken von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Fachhochschulen. Wir bieten unseren Studierenden acht berufsqualifizierende, praxisorientierte Bachelor-Studiengänge und neun forschungsbasierte Master-Studiengänge. Unser wissenschaftlicher Nachwuchs promoviert in Kooperation mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland; von unserem starken internationalen Partnernetzwerk profitieren sowohl Studierende als auch Wissenschaftler.

Unsere Forschung ist gleichermaßen anwendungs- und grundlagenorientiert. Ihr Fokus liegt im Bereich der Spezialkulturen im Wein- und Gartenbau und deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Wir verbinden diese mit der Logistik für Frischprodukte und der Lebensmittelsicherheit, der Betriebswirtschaft und der Vermarktung. Weitere inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Planungs- und Gestaltungsbereichen der Landschaftsarchitektur, des Landschaftsbaus und des Naturschutzes.

Diese Vielfalt und Internationalität prägen das Geisenheimer Profil.

„Die Förderung von innovativen Forschungsprojekten ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft unseres Landes.“ Das betonte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir beim Besuch unserer Hochschule am 6. Dezember 2016, über deren Arbeit er sich im Rahmen der Wochen der Wissenschaft informierte. Während dieser Themenwochen besuchen Ministerinnen und Minister ausgewählte Projekte im Bereich Wissenschaft, Forschung und Lehre.

„Wissenschaft und Forschung haben eine besondere Bedeutung für Hessen, denn sie sind ein Motor für Zukunftsfähigkeit, Fortschritt, wirtschaftliche Entwicklung und für Arbeitsplätze in unserem Land“, erklärte Al-Wazir. „Sie stehen deshalb im Fokus der politischen Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung. Mit dem Haushalt 2017 investieren wir insgesamt 2,7 Milliarden Euro in Wissenschaft, Forschung und Lehre.“ Dank zahlreicher Initiativen und finanzieller Förderung des Landes sei Hessen gut aufgestellt, beispielsweise durch das Forschungsförderungsprogramm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz), das aufgrund seiner Konzeption und seines Finanzvolumens bundesweit einzigartig sei. LOEWE-Forschungsprojekte tragen dazu bei, gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen, wie zum Beispiel die Erhaltung der Gesundheit und der Umwelt, zu meistern. Häufig ist außerdem ein starker Transferbezug in die Wirtschaft gegeben.

Unsere Hochschule hat ihren Schwerpunkt in Forschung und Lehre auf Wein-, Obst- und Gartenbau, der Verarbeitung der jeweiligen Erzeugnisse sowie auf die ländliche und städtische Entwicklung gelegt. Dabei stehen besonders auch Aspekte der Nachhaltigkeit, etwa bei Produktionsverfahren, und die Klima- und Umweltforschung im Fokus. Hochschul-Präsident, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, stellte dem Minister bei seinem Besuch das LOEWE-Forschungsprojekt FACE2FACE vor, das sich mit den Folgen des Klimawandels durch Simulation der Treibhausgas-Emission im Jahr 2050 und den notwendig werdenden Anpassungen von Sonderkulturen befasst.

Der Minister wies darauf hin, dass die Landesregierung sich nicht nur um die Forschung kümmere, sondern auch Wert auf eine hervorragend ausgestattete Infrastruktur für die Studierenden lege. 2017 stellt das Land Hessen den Hochschulen für ihre Grundfinanzierung 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 302 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020, den das Land Hessen zur Hälfte finanziert und aus dem anteilig auch Baumaßnahmen realisiert werden. „Mit dem Geld können die Hochschulen vor allem auf die gewachsene Zahl von Studienanfängern reagieren“, so Al-Wazir.

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