Teil 3 der Exkursions-Impressionen aus Äthiopien und Ruanda von Christoph

Mit dem letzten Tag in Äthiopien kamen die Studierenden mit der typischen, afrikanischen Gelassenheit in Kontakt. Nach einiger Verwirrung rundum das Boarding machten wir uns mit einer einstündigen Verspätung auf den Weg nach Ruanda. Nach zweieinhalb Flugstunden erreichten wir Teil II unserer Exkursion. Kigali!

Der erste Eindruck hat uns alle sehr überrascht. Das Land wirkt grundsätzlich weiter entwickelt wie Äthiopien. Die Straßen sind sauber, bessere Infrastruktur. Bei der Ankunft im Hotel erwartete uns eine Überraschung. Unterkunft in einer Villa! Nach einer sehr kurzen Nacht unter dem Moskitonetz folgte der Besuch des Genozid Memorial. Ein Besuch, den alle Teilnehmer nicht vergessen werden! Wir erhielten einen umfassenden Einblick in die jüngere Vergangenheit Ruandas. Sichtlich betroffen von der Brutalität des Völkermordes und dem Schicksal der Überlebenden lässt es uns alle mit tiefgreifenden Erinnerungen, Trauer und Mitgefühl zurück. Nach diesem Moment sehen wir dieses Land mit anderen Augen.

Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit Souvenirs auf den Straßenmärkten Kigali zu kaufen. Hierbei gibt es keine Unterschiede zum Angebot auf den Märkten Äthiopiens. Es werden die typischen Elektronikartikel sowie Stoffe in großen Mengen angeboten. Zum Ausklang des Tages folgte ein gemeinsames Abendessen der traditionell afrikanischen Küche.

Im Rahmen einer studiengangsübergreifenden Großen Exkursion lernen neun Studierende aus Geisenheim und neun Studierende der Hochschule Mainz derzeit gemeinsam Land, Leute, Kultur und Kulinarik in Äthiopien und Ruanda kennen. Auf unserem Blog geben sie währenddessen kurze Einblicke und teilen ihre Impressionen.

Hier geht es zu Teil 1 – Geisenheimer Studierende treffen den deutschen Botschafter in Addis Abeba.
Hier geht es zu Teil 2 – Spannende Einblicke in die Produktion von Raisin Wine.


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