Kooperation in der Forschung zu Produktionsketten der Wein- und Fruchtsaftherstellung sowie gartenbaulicher Kulturen stärkt den Verbraucherschutz

© Bundesinstitut für Risikoforschung

© Bundesinstitut für Risikobewertung

In der vergangenen Woche unterzeichnete Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz in Berlin beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) einen Kooperationsvertrag über die enge Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen in Forschung, Lehre und Fortbildung. „Durch eine enge Zusammenarbeit wollen wir die Auswirkungen des Klimawandels auf Pflanzeninhaltsstoffe untersuchen, die in der Lebens- und Futtermittelkette unerwünscht und gegebenenfalls gesundheitlich bedenklich sind“, erläutert BfR-Vizepräsident Prof. Dr. Reiner Wittkowski. Schultz sieht die Vorteile in der Kooperation „vor allem in den Synergien, die durch die Kompetenzen der Partner entstehen.“

Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem BfR und der Hochschule Geisenheim ist es, gemeinsam Forschungsprojekte durchzuführen und Abschlussarbeiten von Studierenden zu betreuen. Zu den aktuellen Themen, die in der Forschung aufgegriffen werden sollen, gehören beispielsweise die Untersuchung von Schimmelpilzgiften in Fruchtsäften entlang des gesamten Produktionsprozesses und Verfahren zur Authentizitätsprüfung von Wein. Ein weiteres Feld ist die Forschung zur Sicherheit von Pressrückständen und Trester am Ende der Produktionskette, die wiederum als Rohstoffe für Spirituosen und Futtermittel genutzt werden.


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