Studierende der Landschaftsarchitektur stellen der Öffentlichkeit Projektergebnisse vor

                                                                                                                                   Bildquelle: Lena Wegner

Ein Beitrag von Birgit Weimann

Erfolgreich präsentierten 16 Studierende der Landschaftsarchitektur ihr Naturschutzkonzept für die Agrarlandschaft Geisenheims. Über 70 Interessierte lauschten am 30. Januar 2017 den Ergebnissen aus dem zweiten Projekt des Schwerpunkts Naturschutz und Umweltprüfungen.

Die Studierenden erarbeiteten in sieben Arbeitsgruppen umsetzbare Vorschläge und konkrete Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und der Anpassung an den Klimawandel in der Geisenheimer Agrarlandschaft. Die historische Landnutzung und die vorkommenden Biotope, Tier- und Pflanzenarten wurden genauso behandelt wie die wichtigen Ressourcen Boden und Wasser. Eine der Arbeitsgruppen stellte sich der Herausforderung die aktuellen Themen Ökosystemleistungen und naturbasierte Lösungen auf Geisenheim anzuwenden. Dass die Natur zu schützen nicht nur kostet, sondern auch helfen kann die regionale Wertschöpfung zu erhöhen, zeigten unter anderem die von Lena Wegner und Inga Schäfer entworfenen Etiketten für Weinflaschen mit den Zielarten der Weinbauflächen als Logo.

Es entstanden umfangreiche Schutzkonzepte für Biotope, Zielarten, Boden und Gewässer und Ideen wie man Natur- und Landschaftsschutz mit Tourismus und der Förderung landwirtschaftlicher Produkte in Einklang bringen kann. Auf der Suche nach Informationen nahmen die Studierenden Kontakt mit Landwirten und Winzern, Verbänden, Behörden und Professoren auf. Das Projekt war eine Herausforderung an Organisation, Zusammenarbeit und Kommunikation.

Das Konzept und die ausgearbeiteten Pläne werden der Stadt Geisenheim zur Verfügung gestellt mit der Hoffnung, dass die Vertreter der Stadt Geisenheim ihrer Begeisterung nun auch Taten folgen lassen und vorgeschlagene Maßnahmen umsetzen.

Die Studierenden der Fachrichtung Naturschutz und Umweltprüfungen danken der Hochschule, der VEG Alumni und dem Engagement von Prof. Dr. Jedicke, dass sie eine öffentliche Präsentation ihrer Arbeit ermöglicht haben.


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