Teil 7 der Exkursions-Impressionen aus Äthiopien und Ruanda von Ann-Sophie

Der Tag fing früh an, bereits um 7:30 Uhr startete die Fahrt nach Akagera. Während der fünfstündigen Busfahrt hielten wir im Iris Guest House und an einer Tankstelle an, um eine Pause zu machen und uns mit Proviant zu versorgen. Die Natur hat sich nach der Abbiegung Richtung Nationalpark sehr verändert, anstatt geordneten Kleingärten und Bananenpflanzen überragten naturbelassene Grünpflanzen. Gegen 13:00 Uhr gelangten wir an das Infocenter, an dem wir eine afrikanische sich zum Teil widersprechende Einführung bekamen.

Wir entschieden uns für zwei Touren mit unserem Bus begleitet von einem Ranger. Die erste Tour startete gleich nach der Zimmerbelegung und dauerte vier Stunden. Es gab sehr viele Wildtiere zu entdecken, unter anderem Giraffen, Affen, Hippos, Krokodile oder Antilopen. Die Aussicht auf die Seen war beeindruckend. Da wir uns seit 7:00 Uhr morgens höchstens von Müsliriegeln ernährten, freuten sich alle auf eine warme Mahlzeit. Zuvor sprangen noch Einige in den hoteleigenen Pool mit perfektem Blick auf den Nationalpark.

Das Büffet erfüllte alle Wünsche und konnte auch mit Nachtisch (Kuchen, Obstsalat, Crêpes…) punkten. Wir hatten ein Geburtstagskind in unserer Runde, deshalb gab es im Anschluss noch eine Überraschung in Form von einer hausgemachten Torte und Geschenken der Gruppe, das Geburtstagslied wurde auch von anderen Hotelgästen mitgesungen. Vor dem Zubettgehen trafen sich alle auf dem Balkon mit Blick auf den Pool, um den letzten Abend zu genießen und Spiele zu spielen.

Der darauf folgende Freitag, 10. Februar, fing noch früher um 6:00 Uhr mit Safari Nummer 2 an, die nach vier Stunden endete. Der Unterschied bestand aus einer anderen Route auf der man auch Elefanten und Büffel erspähen konnte. Die Safari hinterließ einen überwältigten Eindruck über die dortige Tier- und Pflanzenwelt.  Nach der Exkursion standen alle zunächst etwas unter Druck, die Koffer schnell in den Bus zu räumen, in der Hoffnung den Flieger nicht zu verpassen. Wir wurden vorgewarnt, dass seit neustem Hunde das Gepäck vor den üblichen Sichherheitskontrollen überprüfen und man deshalb mehr Zeit einplanen sollte… Die Aufregung legte sich schnell als wir früher als geplant zum Flughafen aufbrechen konnten. Der erste Rückflug nach Addis verlief, entgegen den Erwartungen einiger Studierender, nicht in einer Propellermaschine. Der Aufenthalt in Äthiopien betrug vier Stunden und wurde zum Shoppen und Spielen verwendet. Da alle müde waren, war die Erleichterung groß, als das Boarding begann und wir uns im Flugzeug ausruhen konnten. Wir erreichten Frankfurt planmäßig am Samstagmorgen.

Die Reise war für uns alle von überragenden Eindrücken geprägt, hat viel Spaß gemacht und unsere Speicher der Fotoapperate gut gefüllt. Vielen Dank an die Organisatoren der Reise!

Im Rahmen einer studiengangsübergreifenden Großen Exkursion haben neun Studierende aus Geisenheim und neun Studierende der Hochschule Mainz in den letzten Wochen gemeinsam Land, Leute, Kultur und Kulinarik in Äthiopien und Ruanda kennen. Auf unserem Blog haben sie währenddessen kurze Einblicke gegeben und ihre Impressionen geteilt.

Hier geht es zu Teil 1 – Geisenheimer Studierende treffen den deutschen Botschafter in Addis Abeba.
Hier geht es zu Teil 2 – Spannende Einblicke in die Produktion von Raisin Wine.
Hier geht es zu Teil 3 – Auf geht’s nach Kigali!
Hier geht es zu Teil 4 – Beeindruckende Natur und das ländliche Ruanda.

Hier geht es zu Teil 5 – Auf Vulkanen und im Kanu.
Hier geht es zu Teil 6 – Zu Besuch an der INES Universität, Ruhengeri.


Keine Kommentare möglich.