Jana und Franz vom AStA Geisenheim berichten, wie sie den Alltag der Studierenden an der Hochschule Geisenheim bunter machen wollen

Franz ist Vorstand des AStA – und immer auf der Suche nach Unterstützern aus allen Studiengängen.

Wer neu an die Hochschule Geisenheim kommt, lernt die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) meist schon am ersten Tag kennen: Mit einer Vorstellungsrunde, der obligatorischen Campus-Rallye und einer Party im Haus der Rhenanen erleichtern sie den Erstsemestern den Einstieg in Geisenheim. Aber auch wenn keine Erstsemesterbegrüßung ansteht, hat das Team um Vorstand Franz Wernitsch viel zu tun: Der AStA sorgt beim Studieninfotag am 17. Mai für musikalische Untermalung und die Versorgung mit Kaffee und Kuchen. Am kommenden Wochenende, 13. & 14. Mai, veranstaltet der AStA gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim, der Hochschulstadt und der Stadtleben GmbH das Muttertags-Fest mit Street Food Meile in der Geisenheimer Innenstadt.

„Unter dem Motto ‚weltoffen und international‘ wollen wir zeigen, wie vielfältig die Studierenden an unserer Hochschule sind. Das Fest ist vor allem etwas für die Internationals, die am Wochenende mal nicht so einfach nach Hause fahren können“, sagt Franz. Auch allen anderen wird auf dem Fest viel geboten: ein tolles Bühnenprogramm, ein moderater Studentenpreis am Weinstand und der MASHK-Stand des AStA. Dort gibt es besondere Weine: ungeschwefelt, orange und nature. Die internationalen Studierenden Antonio und Deandra bieten Wein- und Sherry-Verkostungen an.

„Je mehr Studierende kommen, umso besser wird das Fest“, wirbt Jana Neder, die im 2. Semester Landschaftsarchitektur studiert und seit einigen Wochen beim AStA mitarbeitet. „Deshalb sprechen wir alle Leute an, die uns über den Weg laufen, und weisen sie auf das Festival hin. Solche Veranstaltungen haben viel Potenzial, den Studienalltag hier in Geisenheim bunter zu machen.“

Jana studiert im 2. Semester Landschaftsarchitektur und ist neu im Team des AStA.

Bei diesem Vorhaben kann der AStA immer auch neue Unterstützer brauchen. „Diversität ist das Wichtigste bei uns“, betont Franz. „Deshalb soll sich jeder einmischen, jeder Studiengang soll dabei sein. Als Getränketechnologe weiß ich eben einfach manchmal nicht, was die Studierenden aus den Bereichen Landschaftsarchitektur und Gartenbau wollen.“ Der AStA sei als Teil der studentischen Selbstverwaltung schließlich auch dafür da, Studierende zusammen zu bringen und studiengangübergreifend Netzwerke zu stärken.

Neben dem Angebot von Partys und Verkostungen, dem Betrieb des Alten Weinfasses und den vielen Kooperationen mit der Hochschule verwaltet der AStA den Studierendenbeitrag. „Wir wollen das Meiste für die Studierenden rausholen. Unser Mobilitätsreferat ist gerade in Verhandlungen mit der Bingen-Rüdesheimer und dabei auszuloten, wie der Beitrag zum Semesterticket gesenkt werden kann“, berichtet der Vorstand. Der AStA ist mehr als ein Partyveranstalter; bei aller guten Laune und bunten Angeboten steht er für die Bedürfnisse der Studierenden ein – so wie im Falle der Demonstration gegen die geplante Zweit-Wohnsitz-Steuer der Stadt im letzten Jahr.


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