Informationen rund um Studienangebot und aktuelle Forschungsprojekte

Die Hochschule Geisenheim präsentiert auf der 2. Winzer-Service Messe am 29. und 30. November 2017 Karlsruhe praxisnahe Forschungsprojekte und ein vielfältiges Studienangebot. Am Stand G/19 in Halle 2 berät das Team der Hochschule Interessierte über die Möglichkeiten eines berufsqualifizierenden Bachelor-Studiums, beispielsweise in den Fachrichtungen Weinbau & Oenologie, Internationale Weinwirtschaft und Getränketechnologie.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informieren die Messebesucher auch über aktuelle Forschungsprojekte und -ergebnisse rund um Weinbau, Oenologie und Betriebswirtschaft im Wein- und Getränkesektor. Die Hochschule Geisenheim ist für ihre gleichermaßen anwendungs- und grundlagenorientierte Forschung bekannt. Der Fokus liegt im Bereich der Spezialkulturen im Wein- und Gartenbau und deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Studierende belegen in Geisenheim acht praxisorientierte Bachelor-Studiengänge und neun forschungsbasierte Master-Studiengänge. Wissenschaftlicher Nachwuchs promoviert in Kooperation mit Hochschulen im In- und Ausland.

Alle Informationen zur Winzer-Messe unter https://www.winzer-service.de/winzer-infotag/besucher-infos.html


Tags: , , , ,

Erasmus+ fördert den Austausch zwischen Geisenheim und den Regionen des Kaukasus

Erasmus+, ein Förderprogramm der Europäischen Union, ermöglicht es Studierenden, ein bis zwei Semester an einer Erasmus+ Partnerhochschule der Heimathochschule oder ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Genauso können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Partnerhochschule lehren oder arbeiten. Wer am Programm teilnimmt, erweitert seinen persönlichen Wissenshorizont und verbessert seine sozialen kulturellen Kompetenzen. Dank der intensiven Zusammenarbeit in Studium und Lehre – vor allem im Bereich Weinwirtschaft, aber auch in Weinbau und Oenologie – haben sich die Regionen des Kaukasus, der Wiege des Weins, dabei zu einem strategischen Partner für die Hochschule Geisenheim entwickelt.

Seit 2016 bestehen im Rahmen des Erasmus+ Programms „Internationale Dimension“ Mobilitätsverträge mit der Armenian National Agrarian University in Eriwan und der Agricultural University of Georgia, Tiflis. Studierende können ein oder zwei Semester an der Partnerhochschule studieren und erhalten dafür ein Vollstipendium. Auch der Austausch von Personal zu Lehr- und Trainingszwecken nimmt stetig zu: Insgesamt haben die Hochschule Geisenheim und ihre Partner bisher 32 Personalmobilitäten und 43 Studierendenmobilitäten realisiert oder für die nächsten Monate fest eingeplant.

Die hohe Zahl von Austauschstudierenden, die in den Rheingau kommen, verbessert die „Internationalisierung at home“ für die heimischen Studierenden. „Internationalisierung at home“ ist ein feststehender Begriff und umfasst Maßnahmen der Heimathochschule, mit deren Hilfe auch Studierende, die nicht mobil sind und keine Möglichkeiten haben, ins Ausland zu gehen, internationale und interkulturelle Kompetenzen erwerben können – beispielsweise, indem der fachliche und kulturelle Austausch mit Gaststudierenden aus dem Ausland gefördert wird. Auch das Feedback der Gaststudierenden zum Abschluss zeigt, dass sich ihre Lernergebnisse, ihre sozialen, interkulturellen und persönlichen sowie akademischen Kompetenzen in Geisenheim stark verbessert haben. In ihrem Feedback gibt Austauschstudentin Ani Danelia aus Georgien einen Einblick in ihre Erfahrungen mit Erasmus+:

“I just want to say ‘Thank you!’ to European Commission and Erasmus+ because you changed my life a lot! I’m a girl from Georgia, from the country which is developing day by day and for us, for Georgian students, it’s a luxury to travel around. Erasmus+ gave me the amazing opportunity to find myself, to improve my skills and knowledge, to make friends with people from different parts of the world and finally find out what I want to do in my entire life! From 2015 on, I was actively involved in several projects funded by Erasmus like youth exchanges and training courses. After every project I was feeling how I have been growing. The promise of academic growth and personal served as key motivator for the program. It made me challenge and overcome many prejudices and preconceived notions, and broadened the boundaries of my comfort zone. After my first experience connected with Erasmus, I was trying to find a grant to study abroad for a year. At the second semester of my studies I tried and I failed. Next year I tried again and I was on a waiting list. And then I gave up. But finally I got a call from Geisenheim University and I gave it try: This was actually my last chance to get this dream grant. Maybe good things come to those who wait, but the best things come to those who try and dare to meet challenges. I belong to the latter’s, because I think that’s how we prepare ourselves for the greatest challenges of life. And I got this grant! This was one unforgettable year of my life! I can’t write about my impressions in detail because it would take hours! But the one and the most important thing that I can definitely say is that I found out what I want to do in my life! And I’m just happy and very thankful! I wish you good luck and all the best, because you made me believe that the dreams really come true if you try!”


Tags: , , , , , , ,

Hochschule Geisenheim vernetzt internationale Studierende mit Partnern aus der Region

Wie können Unternehmen von hochqualifizierten jungen Menschen mit ausländischem Pass profitieren und wie können sie diese dringend benötigten Fachkräfte in Deutschland halten? Das war Thema des runden Tischs „Shape Your Future in German Business“ am 10. November 2017 an der Hochschule Geisenheim. Gäste der Veranstaltung, die im Rahmen der Initiative Study & Work stattfand, waren internationale Studierende der Hochschule, Vereine, Verbände, Unternehmen, Vertreterinnen und Vertreter von Ämtern und der Politik. Das Ziel: gegenseitiges Verständnis fördern und Netzwerke stärken.

Das Format, das die Hochschule Geisenheim erstmals anbot, traf einen Nerv bei den internationalen Studierenden aus über 80 Nationen. „Der Kulturschock kommt immer, wenn junge Studierende in ein anderes Land gehen, das ist nur eine Frage des Zeitpunkts. Gut ist, wenn sie von Anfang an wissen, wohin sie sich wenden können, sobald der Schuh drückt“, sagt Angela Diermeyer, Projektkoordinatorin an der Hochschule Geisenheim. „Wir brauchen mehr Gespräche miteinander und nicht übereinander. So wurde die Idee geboren, viele Partner aus der Region mit den internationalen Studierenden zusammenzubringen.“

Junge Menschen, die im Ausland studieren, bringen viele Talente mit: den Mut, in ein anderes Land zu gehen und die Flexibilität, in einer anderen Kultur zu leben. Viele von ihnen sprechen mehrere Sprachen fließend, sind weltoffen und kommunikativ. Fähigkeiten, die in fast allen Stellenbeschreibungen gesucht sind. Dennoch: Ausländische Bewerberinnen und Bewerber scheitern bei der Jobsuche oft, da sie deutsche Gepflogenheiten nicht kennen oder keinen Zugang zu wichtigen Netzwerken haben. Die neu geschaffene Plattform der Hochschule Geisenheim soll genau diesen Problemen vorbauen und zwischen motivierten Talenten und etablierten Unternehmen vermitteln.

Im Fokus stand jedoch nicht nur der Erfolg in Studium und Beruf. Der Wunsch, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, fängt bei internationalen Studierenden im privaten Bereich an. Dabei helfen ein gesundes soziales Umfeld und Vereine – die wiederum von neuen Mitgliedern profitieren können. Gerade freiwilliges Engagement bringt viele Menschen mit ausländischem Pass erst richtig nach Deutschland und trägt zur gelungenen Integration bei. Deshalb hatten die Gäste des runden Tischs auch Gelegenheit, sich mit Vereinen, Organisationen und Verbänden zu vernetzen.

Die Netzwerkpartner des Runden Tischs „Shape Your Future in German Business“:

1. FFC Geisenheim, Arbeitsagentur Wiesbaden, AStA Geisenheim, Ausländerbehörde Bad Schwalbach, Bund deutscher Oenologen e.V. (BDO), Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e. V., Deutsches Weininstitut (DWI), ERO-Gerätebau GmbH, FRESKO e.V., FV 08 Geisenheim e.V., Geisenheimer Alumni Association e.V. (VEG), Hanseatisches Wein & Sekt Kontor Hawesko GmbH, IHK Wiesbaden, Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Rheingauer Weinbauverband e.V. STUBE Hessen, Tischtennisverein Eibingen 1960 e.V., Turnerschaft Geisenheim 1848 e.V., VHS Wiesbaden, Weingut Dr. Bürklin-Wolf, Weingut Georg Müller-Stiftung, Weingüter Geheimrat J. Wegeler GmbH & Co.KG, Weingut Prinz von Hessen, Wirtschaftspaten e.V.


Tags: , , , , ,

Ein Jahr in den USA studieren: für Manuel Nolte wurde ein Traum wahr:

Als im Februar 2016 die Nachricht vom International Office Geisenheim kam, dass meine Bewerbung auf das Flossfeder Stipendium nominiert worden war, konnte ich mein Glück kaum fassen. Nachdem meine Unterlagen von Geisenheim an die UC Davis übermittelt worden waren, dauerte es dann noch einige qualvolle Monate bis schließlich die offizielle Bestätigung kam und der Einschreibungsprozess in Gang gesetzt wurde. Ich konnte mir damals kaum ausmalen wie diese außergewöhnliche Chance meine persönliche Zukunft verändern und bereichern würde. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und ich weiß wie spannend es ist, das viele Unbekannte auf eigene Faust zu entdecken. Das Ziel dieses Berichtes ist es deshalb, bei Euch potentiellen Bewerbern für das Flossfeder Stipendium Vorfreude auf die Zeit in Kalifornien zu wecken. Dabei erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte meinen Aufenthalt mit Hilfe persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse charakterisieren. Weiterlesen »


Tags:

Griechisch-Deutsches Netzwerk rückt die Nachhaltigkeit geschützter Anbauverfahren in den Fokus

Startschuss für das Kooperationsprojekt „Griechisch-Deutsches Forschungs- und Lehr-Netzwerk: Produktivität, Zukunftsfähigkeit und Umweltverträglichkeit geschützter Anbauverfahren (ZuGAbe)“: In einem viertätigen Workshop erarbeiten und definieren Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Geisenheim und der University of Thessaly, Volos, mit externen Experten vom 07. bis 10. November 2017 gemeinsame Forschungsthemen im Rahmen des ZuGAbe-Projektes.

Der Workshop dreht sich um das Thema „Non-invasive Detection of Plant Responses in Greenhouses” und bezieht Referenten aus dem Bereich Pflanzen-Phänotypisierung ein. Gemeinsam mit den griechischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren sie Anwendungsbeispiele nicht-invasiver Methoden zur Erfassung von Pflanzenreaktionen und deren Einsatzmöglichkeiten. Der Austausch bietet die Grundlage für weitere Forschungsarbeit im Rahmen des im Januar 20017 gestarteten Projekts.

Über ZuGAbe

ZuGAbe ist ein bilaterales Projekt der Hochschule Geisenheim mit der University of Thessaly. Im Rahmen dieser Hochschulpartnerschaft finden Veranstaltungen wie Gastvorträge, Workshops und Summerschools sowie Austauschprogramme für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Wissenstransfer statt. Das ZuGAbe-Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswertigen Amts gefördert. Projektleiter an der Hochschule Geisenheim ist Dr. Johannes Max vom Institut für Bodenkunde & Pflanzenernährung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an evelyn.dimkou@hs-gm.de


Tags:

Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz bietet Sensorikschulung für angehende Qualitätsweinprüferinnen und Prüfer an unserer Hochschule an

Bildquelle: Hessen schafft Wissen, Steffen Böttcher

Am 19. und 20. Juli 2017 führte Andreas Rück von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach (Weinbauamt Alzey) eine Sensorikschulung bzw. Schulung für Studierende im Sensorikraum unserer Hochschule durch. Auf der Tagesordnung stand die Weinbeurteilung unter Zuhilfenahme des DLG Fünf-Punkte-Schemas für die Qualitätsweinprüfung. Hier muss der zu beurteilende Wein zuerst auf sensorische Vorbedingungen wie zum Beispiel die Typizität des Jahrgangs, der Rebsorte und des Prädikats geprüft werden. Anschließend folgt die Prüfung der sensorischen Merkmale. Hier werden die Kriterien Geruch, Geschmack und Harmonie zwar einzeln in Punkten bewertet, erhalten jedoch insgesamt eine gleiche Gewichtung. So lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch, dass Harmonie in diesem Fall ein Ausgleichsfaktor darstellt und nicht mit dem Gesamteindruck identisch ist. Auch auf den Begriff Anonymität bei der Verkostung wurde eingegangen, denn bekanntermaßen ist ´nichts so lecker wie der Preis`. Neben der Beschreibung von Weinen wurde ebenso das Erkennen von Aromastoffen sowie Weinfehlern bzw. –krankheiten trainiert. Studierende, die diese Prüfung absolvieren, erhalten dadurch die Möglichkeit deutschlandweit an Qualitätsweinprüfungen teilzunehmen.


Tags: , ,

Wir würden gerne Dein Leben in Deutschland einfacher machen. Wir glauben, dass der Weg etwas holperig sein kann, wenn man in einem neuen Land ankommt.

  • Vielleicht bist Du ja neugierig darauf andere Studierende kennenzulernen, ehrenamtlich tätig zu werden, dir Tipps für die deutsche Arbeitswelt zu holen, etwas über Sprachkurse herauszufinden und mehr über die Region zu erfahren?
  • Vielleicht denkst Du sogar daran, nach Deinem Abschluss für eine Weile in Deutschland zu bleiben?
  • Aber wo triffst Du die richtigen Leute und wie kommst Du mit ihnen in Kontakt?

Wir haben viele Experten aus Firmen, Vereinen, Institutionen und der Hochschule eingeladen, die Dich gerne kennenlernen wollen. Hier hast Du die Gelegenheit Deine Fragen, Probleme und Anregungen zu besprechen. Die Veranstaltung findet an der Hochschule am 10. November ab 12:30 bis ca. 17:00 Uhr in der Aula statt. Zudem gibt es Getränke und kleine Leckereien.

Folgende Bereiche mit Experten haben wir für Dich vorbereitet:

   Tisch 1 – Soziales und regionales Umfeld

Hier erfährst Du alles über Sportangebote an der Hochschule und einigen Geisenheimer Vereinen, auch über ehrenamtliche Tätigkeiten, die für Dich als Studierendem offen stehen. Eine Gruppe von internationalen Studierenden und dem AStA wird Dich mit Infos versorgen, die über den Campus hinausgehen.

Tisch 2 – Förderprogramme/Stipendien und Schlüsselkompetenzen

Hier gibt´s Infos zu Stipendien, unserem Mentoren-Programm und über Workshops zu Schlüsselkompetenzen. Falls Du an Stipendien interessiert bist, die noch nicht angeboten werden, oder Ideen für Workshops hast, bitte spreche uns an.

Tisch 3 – Arbeits- und Praktikumsangebote, Erfahrungsaustausch im internationalen Umfeld

Unternehmen und Weinbaubetriebe sind hier für Dich, um Fragen zum Bewerbungsprozess in Deutschland zu beantworten. Zudem erfährst Du hier, was bei einer Bewerbung auf dem deutschen Arbeitsmarkt wichtig ist.

Tisch 4 – Mediatoren für den Berufsübergang/Unternehmensnachfolge/Selbständigkeit

Hier geht es um berufliche Netzwerke, Unternehmensgründung und Unternehmens-nachfolge. Was ist möglich in Deutschland, wo bekomme ich Unterstützung und Beratung und wie finde ich die richtigen Ansprechpartner?

Tisch 5 – Beratung zu Sprachkursen und außeruniversitären Weiterbildungsmöglichkeiten

Hier gibt´s Information über Sprachkurse der Hochschule und anderen Anbietern der Region, zudem Infos zu außeruniversitären und internationalen Weiterbildungsprogrammen des World University Service und der STUBE Hessen.

Tisch 6 – Beratung zu aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Fragen

Hast Du Fragen zur Einwanderung nach Deutschland? Möchtest Du wissen, was Du brauchst und tun musst, um in Deutschland bleiben zu können? Antworten auf diese Fragen bekommst Du von den Experten der Ausländerbehörde hier.

Bitte registriere Dich für das Event in StudIP. Suche die Veranstaltung „Shape Your Future in German Business“ und melde Dich an. Die komplette Agenda der Veranstaltung zum Herunterladen gibt es hier.


Tags: , , , , , ,

We would like to make your life in Germany easier. We believe that the road could be a bit bumpy when arriving in a new country.

  • You might be curious about meeting fellow students, doing voluntary work, talking business, learning languages and more about the region and its people?
  • You might think about staying for a while in Germany after graduation?
  • Where to find and how to get in touch with the right people?

For you we have invited many experts from companies, associations, institutions and the university for you to meet up with. There you will have the opportunity to address issues, get answers, or have an informal chat. The event will take place on November 10 from 12:30 to 5 p.m. in the Aula.  Drinks and snacks will be served.

These are the different areas of expertise for you:

  Table 1 – Recreation and voluntary work in the community

This provides information about sport in Geisenheim and at the university, as well as voluntary work available in the region for students. A group of fellow international students and the AStA also will be present.

Table 2 – Scholarships and key skills

Information about scholarships, our mentoring program and workshops. If you found out about scholarships you find interesting or you are interested in developing a special skill, please let us know.

Table 3 – Job and internship offers, knowledge sharing about international business

Companies and wineries are looking forward to your questions and to sharing information about what is important regarding entering the German job market (student jobs, internships, jobs after graduation).

Table 4 – Job mediators for job networks, self-employment and company succession

This is about job networks, founding a company or company succession. What is possible and where you can get support to start your own business or find a job in Germany.

Table 5 – Language course advice and extra-curricular activities

Information about language courses offered by the university and other providers in the region, also extra-curricular activities regarding globally important international topics with World University Service and STUBE Hessen.

Table 6 – Advice on immigration in Germany

Would you like to know what you have to do in order to live and work in Germany? Experts from all areas of immigration expertise are interested in your feedback and questions connected with immigration in Germany.

Please register for the event in StudIP. Search for the event “Shape Your Future in German Business” and register. Find the complete agenda as a download here.


Tags: , , , , , ,

Prof. Dr. Nikolaos Katsoulas ist Experte für Gewächshaustechnologie

Prof. Dr. Nikolaos Katsoulas

Gewächshaustechnologien für nachhaltige Gemüseproduktion stehen im Zentrum des Gastvortrags von Prof. Dr. Nikolaos Katsoulas, Wissenschaftler der University of Thessaly, am 06. November 2017, um 16:30 Uhr, an der Hochschule Geisenheim. Katsoulas ist spezialisiert auf Gewächshaustechnologie, forscht zu innovativen Bedachungsmaterialien im Gewächshausbau und entwickelt Modelle für die effizientes Bewässerungs- und Dünungsmanagement bei Gewächshauskulturen.

Der Gastvortrag „Greenhouse technologies for sustainable vegetable production in the Mediterranean region” findet im Rahmen des Projektes „Griechisch-Deutsches Forschungs- und Lehr-Netzwerk: Produktivität, Zukunftsfähigkeit und Umweltverträglichkeit geschützter Anbauverfahren (ZuGAbe)“ statt. Veranstaltungsort ist Hörsaal 34. Der Vortrag steht allen fachlich Interessierten offen.

ZuGAbe ist ein bilaterales Projekt der Hochschule Geisenheim mit der University of Thessaly. Im Rahmen dieser Hochschulpartnerschaft finden Veranstaltungen wie Gastvorträge, Workshops und Summerschools sowie Austauschprogramme für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Wissenstransfer statt. Das ZuGAbe-Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswertigen Amts gefördert. Projektleiter an der Hochschule Geisenheim ist Dr. Johannes Max vom Institut für Bodenkunde & Pflanzenernährung.


Tags: , , , , , ,

Presse-Information
Freigabe: 20. Oktober 2017, Zeichen 4.972

Ein Team aus Forscherinnen und Forschern der Universität Tübingen, der Hochschule Geisenheim und weiteren internationalen Partnern klären den Mechanismus der Nitratspeicherung in Pflanzenkohle bei der Kompostierung auf

Der übermäßige Einsatz von mineralischen Stickstoffdüngern oder Gülle in der Landwirtschaft hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Umwelt. Dabei entstehen Treibhausgase wie zum Beispiel Lachgas, und das Grundwasser wird durch Nitrat belastet. Als umweltfreundliche Alternative wird diskutiert, Pflanzenkohle als Nährstoffträger in den Boden einzubringen. Allerdings lässt sie sich bisher nicht in großem Maßstab ökonomisch sinnvoll einsetzen, weil wenig darüber bekannt ist, wie Pflanzenkohle den wichtigen Nährstoff Nitrat speichert.

Der Mechanismus der Nitratspeicherung von Pflanzenkohle wurde erstmals 2015 von der Professorin Claudia Kammann, Leiterin der AG Klimafolgenforschung an der Hochschule Geisenheim University, in einer Publikation im wissenschaftlichen Fachmagazin Scientific Reports beschrieben und in weiteren Studien näher untersucht. Der Geoökologe Dr. Nikolas Hagemann ging nun den Mechanismen hinter dem Phänomen der Nitratbindung durch Pflanzenkohle weiter auf den Grund, zusammen mit dem Team unter der Leitung von Professor Andreas Kappler vom Zentrum für Angewandte Geowissenschaften der Universität Tübingen, Professor Sebastian Behrens von der US-amerikanischen University of Minnesota, Professorin Claudia Kammann von der Hochschule Geisenheim University und einem internationalen Forscherteam. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert. Demnach wird die Pflanzenkohle durch Kompostierung mit einer Schicht überzogen, die die Düngeeigenschaften entscheidend verbessert.

Als Pflanzenkohle (englisch biochar) bezeichnet man verkohlte Biomasse wie zum Beispiel Holzkohle. In Böden eingebracht, kann sie Kohlenstoff dauerhaft speichern sowie Wasser und Nährstoffe binden. „Im Pflanzenbau in der Landwirtschaft stellen sich höhere Erträge jedoch meist nur dann ein, wenn die Pflanzenkohle gemeinsam mit Nährstoffen aus nicht verkohlter Biomasse, wie zum Beispiel Stallmist oder Gülle, ausgebracht wird“, fasst Nikolas Hagemann den Forschungsstand zusammen. „Die Anwendung von Pflanzenkohle ohne Nährstoffzugabe oder in Kombination mit rein mineralischen Nährstoffen hat sich in vielen Versuchen meist als weit weniger erfolgreich erwiesen.“ Da die zugrundeliegenden Prozesse noch weitgehend unbekannt seien, konnten bisher kaum marktfähige Dünger auf Basis von Pflanzenkohle entwickelt werden.

Beschichtung verbessert die Eigenschaften als Düngemittel deutlich

In der aktuellen Studie untersuchte Hagemann Pflanzenkohle vor und nach der Kompostierung mit Stallmist. Während der Kompostierung wird der Mist in Humus umgewandelt und Nährstoffe freigesetzt, die wiederum teilweise von der Pflanzenkohle aufgenommen werden. Die Kompostierung wurde im kleingewerblichen Maßstab mit der Infrastruktur und dem Knowhow des praxisnahen Ithaka Instituts in der Schweiz durchgeführt. Mit einer Kombination verschiedener mikroskopischer und spektroskopischer Analysen stellte das Tübinger Forscherteam fest, dass den gelösten organischen Substanzen bei der Kompostierung der Pflanzenkohle eine Schlüsselrolle zukommt: Sie überziehen sie mit einer speziellen Schicht.

„Diese organische Beschichtung macht den entscheidenden Unterschied zwischen frischer und kompostierter Kohle“, erklärt Andreas Kappler. Die Beschichtung verbessere die Eigenschaften der Pflanzenkohle im Hinblick auf die Speicherung von Nährstoffen und beim Aufbau von weiterer organischer Bodensubstanz. „Ähnliches passiert, wenn unbehandelte Pflanzenkohle in den Boden eingebracht wird – nur viel langsamer, im Boden dauert die Bildung der Beschichtung viele Jahre“, ergänzt Claudia Kammann, die das Phänomen der Nitratbindung auch in Kohlepartikeln nachwies, die aus einem drei Jahre alten Feldversuch stammten. Damit hat das Forscherteam die Tür geöffnet für die Entwicklung einer neuen Generation von Düngemitteln auf der Basis von Pflanzenkohle, die das Grundwasser schonen und das Klima schützen könnten.

Diese Arbeiten wurden finanziell unter anderem von der Rosa-Luxemburg Stiftung (Berlin) in Form eines Promotionsstipendiums für Nikolas Hagemann unterstützt, von der EU COST Initiative TD1107 „Biochar for Sustainable Environmental Management“, die im Jahr 2012 von den Professoren Bruno Glaser, Jürgen Kern und Claudia Kammann eingeworben wurde, und vom Ithaka Institut in der Schweiz.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Claudia Kammann

Hochschule Geisenheim University

Institut für Bodenkunde & Pflanzenernährung

Zentrum für Angewandte Biologie

Professur Klimafolgenforschung

Gebäude: 35 / ‚alte Phyto‘, HS 8

Raumnummer: 01.02

E-Mail: Claudia.Kammann@hs-gm.de

Tel.: + 49 6722 502 755


Tags: , , , , , ,

« Neuere Postings - Ältere Postings »